Der Erdrauch ist in Europa, Asien und Nordafrika beheimatet.
Dort bevorzugt er lockeren, feuchten Boden auf Äckern,
Schuttplätzen, in Gärten und an Strassenrändern.
Der Erdrauch gehört zu den einjährigen und giftigen
(!) Pflanzen. Der Erdrauch erblüht von Mai bis Juli,
selbst sammeln kann man zur gleichen Zeit - aber denken Sie
daran, daß er giftrig ist.
In der Naturheilkunde verwendete man den Erdrauch schon in
der Antike als wassertreibendes Mittel, als Gallenmittel oder
gegen Verstopfungen.
Heutzutage setzt man ihn gegen krampfartige Beschwerden der
Gallenblase und der Gallenwege ein, zur Reinigung des Teints,
gegen Ausschläge und gegen Hämorrhoiden.
Geschichten und geschichtliches um den Erdrauch
Wenn man den Erdrauch von weitem sieht, denkt man, es steigt
Rauch aus dem Erdboden hervor. Auch der lateinische Name wird von Rauch
abgeleitet.