Bei der Cranberri handelt es
sich um eine Verwandte der Preiselbeere, wer sie also zum ersten Mal sieht, könnte
denken es wäre eine große Preiselbeere. Sie kommt aus Nordamerika,
dort ist eben alles ein bißchen größer... Sie wird dort sehr
häufig angebaut. Die Cranberri wächst aber auch in Europa, wenn man
sie anpflanzt, wild kommt sie nicht vor. Der Cranberri-Strauch ist immergrün
und wird bis zu 2 Meter groß. Er hat kleine, eiförmige Blätter
und bildet aber dem dritten Jahr kleine Blüten, zwischen Juni und August.
Aus diesen Blüten wachsen später die Früchte, die bis zu 2 cm groß
werden können. Diese Früchte schmecken sehr sauer, aber auch etwas bitter.
Die
Ureinwohner Amerikas, die Indianer, wussten schon um die gesundheitliche Wirkung
der Cranberri. So hat diese Beere einen positiven Einfluß auf die Harnorgane,
sie soll sogar das Altern verlangsamen. In Amerika sagt man auch, wer eine solche
Beere roh essen kann, hat die Jugend noch in sich.
Verwendete Pflanzenteile
Verwendet werden die Beeren
Inhaltsstoffe
Viel Vitamin C und andere Vitamine, Bor, Zitronensäure,
Eugenol, Flavonoide, Phosphor, Hyperosid, Oleanolsäure,
Oxalsäure, Parasorbinsäure, Pektin, Proanthocyanidin,
Zink
Sammelzeit
Gesammelt wird im August bis Oktober
Anwendung von Cranberry
Man verwendet
die Cranberri innerlich, also durch essen oder trinken.
So kann man aus
den Beeren einen leckeren, aber saueren Saft herstellen, den man nach belieben
zuckern kann.
Aber auch in Soßen kann man diese Beeren verwenden.
Getrocknete
Cranberries sind ähnlich Rosinen, sie sind dann auch nicht mehr so sauer,
sondern eher süßlich. Sie eignen sich dann prima für Müsli.
Cranberri-Saft bekommt man übrigens inzwischen auch
im Supermarkt, ab und zu ein Glas davon versorgt den Körper
gut mit Vitamin C, besonders wichtig in der Erkältungszeit.
Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um die Cranberry
Blasenentzündung
Gegen Blasenentzündungen kann die Cranberry
helfen. Täglich 300 ml Cranberry-Saft und die Anzahl der Bakterien im Urin
sinkt. Zudem viel Wasser trinken!
Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln
fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!