Der Bittersüß ist eine hübsche Pflanze, die durch ihre gelben Staubkegel und ihre violetten Blüten auffällt. Es ist ein Halbstrauch, der bis zu 2 m hoch werden kann. Der Bittersüß wächst in Europa, Afrika, Asien und Nordamerika. Die Blütezeit des Bittersüß ist von Juni bis August.
Da der Bittersüß ein Verwandter der Tollkirsche, dem Bilsenkraut und dem Stechapfel ist, ist auch er giftig, allerdings nicht so stark wie seine Geschwister. Jedoch sollte man unbedingt von einer Selbstanwendung absehen.
Obwohl der Bittersüß giftig ist, findet er in der Naturheilkunde eine Anwendung, zum Beispiel als Salbe bei Neurodermitis, Schuppenflechte oder Ekzemen.
Der Bittersüß hat eine Stoffwechsel anregende Wirkung, deswegen wird er als Tee oft bei Katarrhen der oberen Luftwege, bei Asthma, Keuchhusten, Gicht, Rheuma, Wassersucht und bei Ekzemen und anderen Hautkrankheiten angewendet.