Schon die Indianer reinigten mit Bärlapp-Sporen ihre Verletzungen. Dabei war es egal, ob es eine blutende Nase war oder eine Schnittwunde.
Der Name des Bärlapp kommt von lappo, das bedeutet im Altdeutschen so viel wie flache Hand. Da die weichen Spitzen des Stengels der Pflanze wie die Pranken eines Bären aussehen, entstand dadurch sein Name "Bärlapp".
Das blass gelbe Pulver, das beim Schütteln des Bärlapp aus den Ähren fällt, hat eine schmerzlindernde und kühlende Wirkung. Man kann es deshalb auch gut als Pulver auf Wunden auftragen.
Der Bärlapp wächst in Heiden, in alten Steinbrüchen, in trockenen Wäldern und an Berghängen.