Die Bärentraube kommt ursprünglich aus dem Norden zu uns. Schon 1601 wurde sie als Heilpflanze erwähnt. Damals wurde sie bei Gallenkrankheiten sowie bei Krankheiten der Harnorgane angewendet.
Die Bärentraube ist ein immergrüner Strauch, der der Preiselbeere sehr ähnlich sieht. Sie wächst auf Moorböden, aber auch in Nadelwäldern den Alpen.
Die Früchte sind rot und beerenartig. Medizinische Verwendung haben nur die Blätter.
Die Moosbeere, wie die Bärentraube auch genannt wird, blüht im April und Mai, die Blüten werden von April bis Juni gesammelt.
Man kann aus den Blättern der Bärentraube eine sehr heilsamen Tee herstellen. Ein solcher Tee hilft gegen entzündliche Erkrankungen der Harnwege, bei Harngrieß, bei Blasensteinen und Niereninfektionen.
Volksnamen
Moosbeere
Wo wächst die Bärentraube
Auf Moorböden und Heideland, auch in den Nadelwäldern der Alpen.
Die Einnahme über einen längeren Zeitraum sollte nicht erfolgen!
Man sollte Bärentraubentee nicht länger als eine Woche einsetzen und dann mindestens vier Wochen Pause einlegen!
Die in der Bärentraube enthaltenen Gerbstoffe können den Magen reizen, können bei Überdosierung oder langer Anwendung zu Verstopfung führen.
Das in der Bärentraube enthaltene Arbutin, das wiederum in Hydrochinon umgewandelt wird, ist potenziell krebserregend und schädigt die Leber. Deshalb Bärentraubentee nicht als "Dauertee" verwenden, sondern nur bei spezifischen Beschwerden, dann auch nur für kurze Zeit.
Bitte nicht bei Kindern unter 12 Jahren, während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit anwenden.
Bärentraube ist eine geschützte Pflanze. Deshalb bitte nicht selbst sammeln, besser auf Fertigpräparate ausweichen.
Weisheit des Tages:
Man soll die Dinge so nehmen, wie sie kommen. Aber man sollte auch dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.