Wie man dem Namen schon entnehmen kann, wirkt der Augentrost bei Augenerkrankungen, Entzündungen der Augenlider, der Augen-Bindehäute und der Augen selbst können damit behandelt werden. Auch bei ermüdeten Augen ist die Pflanze wirksam. Sie ersetzt zwar keine Brille, kann aber helfen, daß Sehkraft bestehen bleibt bzw. wieder hergestellt wird.
Verwendung finden die Blätter der Pflanze, die man in der Blütezeit, die im Spätsommer ist, pflückt. Schneiden Sie dazu die oberen blühenden und blättrigen Teile des Augentrost ab, reinigen Sie die Pflanzenteile und entfernen Sie die verholzten Teile. Dann in einer dünnen Schicht ausbreiten und trocknen lassen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß der Anteil der Wirkstoffe der Pflanze um so höher ist, je größer die Pflanze selbst ist. Größere Pflanzen haben als so eine größere Wirkung.
Aus dem Kraut kann man einen Tee zubereiten, mit dem man auch die Augen auswaschen kann. Aber auch bei Husten kann man den Augentrost einsetzen. Früher gab man schwachen Kindern einen Tee aus Augentrost, damit sie stärker werden. Ein Tee aus Augentrost kann zudem bei Kopfschmerzen, Nervenleiden, Krämpfen und Schlaflosigkeit eingesetzt werden.
Eine Spülung mit Augentrost hilft bei tränenden Augen, bei Bindehautentzündungen, gegen Lichtempfindlichkeit oder bei überanstrengten Augen.
Der Augentrost wurde bereits im Mittelalter erwähnt.
Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um den Augentrost
Nehmen Sie einen Teelöffel Augentrost, den Sie mit einer Tasse Wasser aufkochen lassen und danach warm oder auch kalt für Umschläge verwenden. Innerlich kann dieser Aufguß schluckweise angewendet (getrunken) getrunken werden.