Andorn ist ein Heilkraut, das gegen viele Krankheiten hilft.
Denn der Andorn übt auf unsere Organe eine heilende Wirkung aus. Leider ist der Andorn aber etwas in Vergessenheit
geraten.
Der ursprünglich aus Südeuropa stammende Andorn
wurde schon von den alten Griechen als wichtiges Heilkraut
angebaut und verwendet.
Der weiße Andorn ist ein 40 bis 60 cm hoch wachsendes
Kraut. Blätter und Stängel sind behaart, die weißen
Blüten stehen in dicht, nahezu kugelig in den Achseln
der Blätter. Der Andorn ist ein ein mehrjähriges
Kraut, das in Büscheln wächst. Die Blüten duften
etwas wie Äpfel. Er erblüht zwischen Juni und September,
man kann das Kraut von Juni bis in den August sammeln. Zum Trocknen
wird das Kraut schattig und luftig gehalten.
In der Naturheilkunde verwendet man die oberirdischen Teile
des Andorn, also nicht die Wurzeln.
Der Andorn stammt eigentlich aus Südeuropa, man setzte
ihn früher gegen Tuberkulose und Malaria ein.
Heutzutage findet der Andorn Anwendung bei Entzündungen
der Leber und der Gallenblase ein. Eine Tee-Kur kann bei Hämorrhoiden
helfen, aber auch bei schlecht heilenden Wunden, Tee hilft
z.B. gegen Husten, gegen Schnupfen, Asthma und Bronchialkatarrh.
Eine äußerliche Anwendung findet Andorn bei Rückenschmerzen
und entzündlichen Wunden, wo er als Kompresse eingesetzt
wird.
Menstruationsfördernd bei einer zu schwachen Menstruation
Nervöse Herzstörungen
Kreislauf-normalisierend
Bei Schlecht heilenden Wunden
Stimulierung des körpereigenen Immunsystems
Verdauungsstörungen
Entzündungen der Leber
Entzündungen der Gallenblase
Hämorrhoiden
Husten
Schnupfen
Asthma
Bronchialkatarrh
Rückenschmerzen
Entzündlichen Wunden
Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um den Andorn
Verwenden kann man den Andorn z.B. als Einzeltee oder in Teemischungen, zudem sind auch Tinkturen gebräuchlich.
Rückenschmerzen
Gegen Rückenschmerzen kann man einen Teeaufguss aus 10 g Andorn und einem
Liter Wasser einsetzen. Trinken Sie täglich zwei bis drei Tassen dieses
Tee's.