Ackerschachtelhalm - Zinnkraut
(Schachtelhalm, Zinnkraut, Equisetum arvense)

 

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Ackerschachtelhalm - Zinnkraut
Ackerschachtelhalm

Der Ackerschachtelhalm ist eine mehrjährige Pflanze und hat keine Blüten, er vermehrt sich durch Sporen. Er hat unterirdische, schwarze Wurzeln, die einen Frühlings- und einen Sommertrieb ausbilden. Aus diesen Trieben kann man Tee's herstellen.

Während der Schachtelhalm im Frühjahr eine blassgelbliche Pflanze ist, die sehr schnell wieder verschwindet, wachsen im Sommer grüne Triebe, die man früher z.B. zum Putzen von Metall (Zinn) genutzt hat. Daher kommt übrigens auch der Name Zinnkraut.

Die grünen Stängel erntet man im Sommer und kann sie an einem schattigen, gut gelüfteten Platz trocknen. Auch aus Ihnen kann man Tee herstellen.

Durch die großen Mengen an Kieselsäure, die der Schachtelhalm enthält, wird der Schachtelhalm bei Nierenkrankheiten und Problemen mit dem Bindegewebe eingesetzt.

Der Schachtelhalm wirkt auf die Haut durch seinen hohen Anteil an Kieselsäure elastizitätsverbessernd.

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Geschichtliches und Sagenhaftes zum Zinnkraut

Zinnkraut kannte man schon in der Antike. Man nannte es im alten Griechenland auch Hippuris = Pferdeschwanz, da die Triebe einem Pferdeschwanz gleichen.

Dioskorides erwähnte den Schachtelhalm als Mittel, das den Harn treibt und Blutungen stillt.

Pfarrer Kneipp machte die gleichen Erfahrungen mit dem Ackerschachtelhalm. Bis heute wird diese blutstillende Wirkung verwendet, zudem kann man Ackerschachtelhalm zur "Blutreinigung" in Kuren einsetzen.


Ackerschachtelhalm - Zinnkraut
Ackerschachtelhalm

Wirkung und Anwendung von Ackerschachtelhalm

  • Blasenleiden
  • Blutungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Erhöht die Elastizität des Bindegewebes
  • Fördert Knochenaufbau
  • Frostbeulen
  • Hämorrhoiden
  • Hautentzündungen
  • Hautleiden
  • Kieselsäuregehalt ist immunstimulierend
  • Krampfadern
  • Nierenleiden
  • Prostataleiden
  • Rheumatische Beschwerden
  • Schwache Menstruation
  • Wassersucht
  • Wundheilung
  • Rheumatischen Erkrankungen
  • Gicht
  • Husten
  • Asthma
  • Wasserstauungen
  • Hautunreinheiten
  • Brüchige Fingernägel
  • Haarschäden
  • Wirkt positiv auf Haare, Haut und Fingernägel
  • Wirkt auch gegen Mehltau bei Zimmerpflanzen

Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um den Ackerschachtelhalm  

Alte Rezepte finden Sie auf der Seite des Zinnkrauts.

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Vorsicht
Man sollte keine harntreibenden Tee's verwenden, wenn im Körper Wasserstauungen durch eine Leistungsminderung (Insuffizienz) des Herzens oder der Nieren hervorgerufen wurden. Dann besser den Arzt befragen!

 

 

 

 



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