Der Wiesensalbei ist mit seinen violetten kerzenartigen Blüten über den ganzen Sommer hinweg auf Spaziergängen ein wunderschöner Begleiter an Wegesränder und auf Wiesen.
Man findet den Wiesensalbei in ganz Europa. Erwächst gerne auf nährstoffreichen und kalkhaltigen Böden, am liebsten an sonnigen Stellen.
Der Wiesensalbei wird fast einen Meter hoch, also wesentlich größer als sein Bruder, der Salbei. Der Wiesensalbei blüht von Ende April bis in den Spätsommer. Blätter der Pflanze kann man in der Blütezeit ernten, danach gut trocknen.
Naturheilkundliche Anwendung findet der Wiesensalbei kaum noch, da die Wirkung des Salbei besser ist.
Die Anwendung ist ähnlich zum Salbei, allerdings in der Wirkung schwächer.
Ein Tee aus Wiesensalbei hilft u.a. bei Atemwegserkrankungen, Erkrankungen des Verdauungsapparates, bei Menstruationsbeschwerden, bei Hitzewallungen in den Wechseljahren.
Äußerlich
Äußerlich angewendet werden kann der Wiesensalbei Waschungen, als Badzusatz oder als Umschlag. verwenden. Hier hilft er dann bei Hauterkrankungen, z.B. Ekzemen.