Der Wiesenknopf ist eine mehrjährige Pflanze, die zwischen Juni bis in den August erblüht. Man sammelt die Wurzelstöcke im Frühjahr im März und April sowie im Spätsommer von August bis Oktober, das Kraut sammelt man von Juni bis August. Die Blüten sind dunkelrot leuchtend, sehen ein bißchen aus wie höckerige Knöpfe, daher auch der Name.
Der Wiesenknopf hat eine zusammenziehende, antiseptische und blutstillende Wirkung.
In der Naturheilkunde verwendet man den Absud der Pflanze z.B. bei Magen- und Darmkatharren als auch zur Stillung von Blutungen, z.B. bei Nasen- und Zahnfleischbluten. Auch eine Anwendung bei Schleimhautentzündungen wird empfohlen.
Die historische Anwendung zur Empfängnisverhütung kann man aber getrost vergessen.
Als Badezusatz kann man den Absud bei offenen Wunden, bei Ausschlägen und Geschwüren einsetzen.
Als Gurgellösung kann man den Wiesenknopf bei Zahnfleischleiden und eitriger Angina einsetzen.
Der Wiesenknopf hat eine blutstillende Wirkung. Zudem wirkt der Wiesenknopf antibakteriell, zusammengenommen also das ideale Kraut bei Wunden mit Blutungen.
Und natürlich ist der Wiesenknopf ein besonderes Frauenkraut. Man verwendet es zum Beispiel bei Gebärmutterblutungen, wie z.B. bei Beschwerden während der Monatsblutung, oder bei Zysten.
Eine weitere Wirkung, die die meisten nicht kennen, ist die stimmungsaufhellende Wirkung. Der Wiesenknopf kann also wie z.B. Johanniskraut während der Wechseljahre oder vor der Menstruationsblutung die Laune heben bzw. etwas oben halten, ähnlich so, wie man es von Antidepressivas kennt.
Allerdings sollte man aufpassen: Eine hohe Dosierung oder ein dauerhafter Gebrauch kann aufgrund der enthaltenen Gerbstoffen zu Verstopfung führen. Diese stopfende Wirkung kann man verhindern, indem man den Wiesenknopf in Milch aufkocht.