Der lateinische Beiname des Weissdorn "oxycantha" und "akantha" kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie spitz und Stachel. Der Weissdorn ist als Strauch oder als Baum bei uns beheimatet.
Man findet ihn an Waldrändern und an Feldern. Die Blütezeit des Weissdorn ist von Mai bis Juni, zu dieser Zeit werden auch die Blüten gesammelt.
In der Naturheilkunde werden außerdem die Blätter und die Früchte verwendet. Die Blätter sammelt man im April bis zum Juni, die Früchte können von September bis November geerntet werden. Aus diesen drei Bestandteilen kann Saft ausgepresst werden.
Lange bekannt als Heilmittel ist der Weißdorn noch nicht: Erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts taucht er als Heilpflanze in Aufzeichnungen auf.
Der Weissdorn hat eine erst sanfte und unschädliche Wirkungsweise. Deswegen muss man ihn allerdings auch über längere Zeit anwenden, damit er seine Wirkung entfachen kann. Schnelle kurzfristige Ergebnisse kann man damit nicht erzielen.
Der Weissdorn erzielt eine hervorragende Wirkung als Herzmittel.
Man kann ihn anwenden bei Herz- und Kreislaufbeschwerden.
Besonders zu nennen ist hier seine Wirkung bei älteren Menschen, bei denen der Weissdorn das Herz belebt und pflegt.
Aber auch für jüngere Menschen, die oft stressgeplagt sind, ist der Weissdorn eine wunderbare Vorbeugung gegen eine zu frühzeitige Abnutzung des Herzmuskels.
Schulmedizinisch empfohlen wird der Weißdorn bei leichten Herzrhythmusstörungen als auch bei Druck- und Beklemmungsgefühlen in der Herzgegend.