Die Walnuss ist die Frucht des Walnussbaumes, der bis zu 25 m hoch werden kann. Die Blätter des Baumes wachsen im Frühjahr zunächst rötlich, färben sich später aber grün. Die Frucht ist von einer grünen, später braunen Schale umgeben, die wohl jeder schon einmal gesehen hat.
Die Fruchthüllen kann man im August und September sammeln, Blätter werden im Juni und Juli gesammelt.
In der Naturheilkunde setzt man die Walnuss bei Magen- und Darmbeschwerden ein, zur Beruhigung der Nerven und zur Lösung von Krämpfen.
Die Blätter der Walnuss schmecken bitter und werden für Tees verwendet. Diese sind blutreinigend und helfen auch gegen Gicht.
Äußerlich angewendet werden damit auch Erfolge bei Entzündungen der Haut verzeichnet. Auch bei Erfrierungen und als Gurgelmittel kann man die Walnuss einsetzen.
Frauenkräuter - Walnussblätter helfen beim Abstillen
Für Frauen interessant sind besonders die Blätter der Walnuss. Diese haben verschiedene günstige Auswirkungen, gerade bei Frauenkrankheiten.
So können sie als Aufguss zur Blutreinigung verwendet werden, auch das angegriffene Lymphhsystem wird geheilt. Aber auch bei Erkrankungen der Brustdrüsen, bei Hautbeschwerden, wie zum Beispiel Akne oder Neurodermitis, kann die Walnuss helfen.
Walnussblätter haben eine adstringierende (zusammenziehende) Wirkung, sie eignen sich so z.B. auch bei zu hoher Schweißproduktion in den Wechseljahren.
Zudem sind in der viele Gerbstoffe enthalten, die unter anderem auch die Michbildung reduzieren.
Da die Walnuss auch einen austrocknenden Effekt hat, eignet sie sich auch bei Weissfluss in Form einer Vaginalspülung. Dies hilft übrigens auch bei einem Befall mit einem Scheidenpilz.
Mit einer Tinktur aus jungen klebrigen Walnussblättern lassen sich die Krankheitserreger leicht beseitigen.
Einen Tee bzw. einen Absud aus Walnussblättern stellen Sie folgendermaßen her:
Nehmen Sie 2 Teelöffel getrockneter Walnussblätter, die Sie in eine Tasse heißes Wasser geben und bis zu 10 Minuten ziehen lassen. Dann absieben.
Ein solcher Tee hilft auch bei Verstopfung während einer Schwangerschaft oder zum Abstillen.
Und übrigens:
Von der Walnuss kennt man ja meist die Walnusskerne, die man isst (also das Innere der Nüsse). In diesen Kernen sind viele Vitamine und Nährstoffe, die gut für das Herz und das Kreislaufsystem sind, besonders wichtig also auch während einer Schwangerschaft, aber natürlich auch nur so zwischendurch, brsonders natürlich in der Weihnachtszeit...
Vorsicht
Ältere Blätter und die grüne Schale der Frucht enthalten Juglon. Dieser Stoff kann das menschliche Erbgut verändern!