Leider werden die Ulmen immer weniger, deshalb sollte man besser darauf verzichten, die Rinde selbst zu sammlen, und besser Ulmenrinde in der Apotheke kaufen.
Die Sammelzeit der Rinde ist im März und April, man entnimmt sie jungen Ästen.
In der Naturheilkunde verwendet man diese Rinde als Mittel gegen Entzündungen der Magen- und Darmschleimhäute als auch bei Mund- und Rachenentzündungen. Zudem wird die Ulme traditionell zur Wundbehandlung eingesetzt.
Äußerlich eingesetzt wird die Ulmenrinde z.B. als Zusatz zu Bädern, wo sie gegen Hämorrhoiden und zur Wundbehandlung hilft.
Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um die Ulme
Man kann die Ulme als Tee oder als Tinktur einsetzen. Die einfachere Art ist natürlich die Zubereitung eines Tee's.
Dazu nimmt man zwei Teelöffel der Ulmenrinde, die man mit einer Tasse Wasser aufkocht. 10 Minuten ziehen lassen, dann absieben. Dieser Tee kann getrunken werden, aber auch zum Spülen oder zum Gurgeln verwendet werden.
Tinktur mit Ulmenrinde
Nehmen Sie dazu ein Glas mit Deckel, das Sie gut verschließen können.
Geben Sie in dieses Glas die Ulmenrinde und übergiessen Sie diese mit Alkohol, am Besten einem starken Korn oder Wodka. Dies sollte man dann bis zu sechs Wochen stehen lassen. Danach wird abgesiebt und die Tinktur in eine lichtsichere Flascheumgefüllt.
Diese Tinktur kann eingenommen werden, bis zu 50 Tropfen am Tag. Wem sie zu stark geworden ist, kann sie auch mit Wasser verdünnen.
Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!