Das Steinklee wächst meist an Wegrändern, auf Schutthalden und in
Ruinen. Auffallend am Steinklee ist der traubenförmige Blütenstand
mit den vielen Schmetterlingsblüten. Die Pflanze selbst wird bis zu einem
Meter hoch. Gesammelt wird die Pflanze im Sommer. Dabei werden die Spitzen der
Sprossen etwa einen viertel Meter abgeschnitten, gebündelt und danach getrocknet.
Dabei sollte man dringend darauf achten, daß keine Feuchtigkeit zurückbleibt.
Denn der Wirkstoff Kumarin bildet bei Fäulnis einen stark gerinnungshemmendes
Dikumarol, das sehr giftig ist. Man verwendet es zum Beispiel als Rattengift.
Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um den Steinklee
Bei Hämorrhoiden - Steinkleeöl
Zur Zubereitung benutzt man am besten ein fest verschließbares Glas. In dieses
füllt man am besten Olivenöl und die Blüten der Pflanze. Das fest verschlossene
Glas stellt man sechs bis acht Wochen in die Sonne. Danach kann das Öl abgefiltert
werden. Betroffene Stellen damit regelmäßig einreiben.
Steinkleeöl bei Krampfadern
Zur Zubereitung benutzt man am besten ein fest verschließbares Glas. In dieses
füllt man am besten Olivenöl und die Blüten der Pflanze. Das fest verschlossene
Glas stellt man sechs bis acht Wochen in die Sonne. Danach kann das Öl abgefiltert
werden. Betroffene Stellen damit regelmäßig einreiben.
Tee bei Krampfadern
Nehmen Sie zu gleichen Teilen Brombeerblätter, gelben Steinklee, Kamille, Löwenzahnblätter
und Gartenraute.
Nehmen Sie davon 2 Teelöffel und übergiessen Sie dies mit einer Tasse kochendem
Wasser. 10 Minuten ziehen lassen, danach absieben. 2 Tassen am Tag trinken.
Teemischung bei Venenentzündungen
Gleiche Teile Brombeerblätter, gelber Steinklee, Kamille, Löwenzahnblätter und
Gartenraute. 2 x täglich 1 Tasse trinken (morgens und abends).
Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln
fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!