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Spitzwegerich

Im Spitzwegerich (Plantago lanceolata) sind Schleimstoffe enthalten, die z. B. bei einem Reizhusten oder Halsschmerzen helfen können.


Spitzwegerich

Spitzwegerich ist überall zu finden - er gilt teilweise sogar als Unkraut.


Wegen seiner besonderen Heilwirkung wird der Spitzwegerich auch als "Heilwegerich" gerühmt.


Die stärkste Heilwirkung hat der Spitzwegerich bevor die Pflanze blüht, deshalb sollte man ihn am besten schon im Frühling ernten und verarbeiten.


Der Spitzwegerich treibt den Harn, ist antibakteriell, reinigt das Blut, stillt Blutungen, wirkt zusammenziehend (adstringierend), hemmt Entzündungen und wirkt schleimlösend.


In der Naturheilkunde wird der Saft der Pflanze schon lange gegen Wunden und bei Insektenstichen eingesetzt. Dazu sollte man gleich nach dem Insektenstich frische, zerriebene Blätter auf die betroffene Einstichstelle legen. Die Wirkung des Spitzwegerichs ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt.


Wirkt antibiotisch

Der Spitzwegerich enthält einen antibiotischen Stoff, das Aucubin, welches allerdings nicht so wirkungsvoll wie das allseits bekannte Penicillin ist, das aber trotzdem bei Verletzungen, bei einer Bronchitis oder bei Entzündungen wunderbar wirkt. Neben den Schleimstoffen, die der Spitzwegerich enthält, finden sich zudem Gerbstoffe und Kieselsäure. Außerdem gehört der Spitzwegerich zu den wenigen Pflanzen, die die Produktion von Interferon beim Menschen anregen. Dies erhöht die Abwehrkräfte gegen Viren in den Luftwegen.


Spitzwegerich hat eine besondere Wirkung auf die Lunge: Die enthaltenen Glykoside lindern bei Hustenanfällen die Beschwerden und helfen sogar bei einer Lungenentzündung.


Inhalieren Sie dazu viermal am Tag mit Spitzwegerich. Nehmen Sie dazu 2 Esslöffel des Spitzwegerichkrautes, brühen Sie dies in einer Schüssel auf und inhalieren Sie schließlich damit.



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Gegen Husten, Heiserkeit, Bronchialkatarrhen und Keuchhusten

In der Naturheilkunde setzt man den Spitzwegerich beim Husten ein, bei Heiserkeit, bei Bronchialkatarrhen und auch bei Keuchhusten.

Frischen Saft der Pflanze, den man mit Zucker oder Honig süßt, empfiehlt man bei Kindern gegen Husten.


Äußerlich angewendet helfen die Blätter des Spitzwegerichs bei Blutergüssen, bei Prellungen, bei Verbrennungen und bei Insekten- oder Bienenstichen. Dazu werden die Blätter zerdrückt und auf die Stelle aufgelegt.



Als Gurgelmittel

Zudem hilft der Saft der Pflanze als Gurgelmittel bei entzündeten Mandeln oder als Spülung bei Augenbeschwerden.


Die Früchte, die sich aus den Blüten entwickeln, schmecken etwas nussig und enthalten ebenfalls sehr viele Schleimstoffe. Sie haben eine den Stuhlgang regulierende Wirkung.


In der Naturkosmetik gilt der Spitzwegerich als ideales Mittel bei fettiger und unreiner Haut bzw. bei Akne. Aber auch bei glanzlosen Haaren, bei Schuppen oder einer entzündeten Kopfhaut können Waschungen mit Spitzwegerich helfen.


Spitzwegerichsamen, getrunken mit viel Wasser, sind ein gutes Mittel gegen Verstopfung, ähnlich dem Flohsamen.


In der Naturkosmetik eignet sich der Spitzwegerich gegen trockene, schuppige und fleckige Haut: einfach mit einem Tee aus Spitzwegerich die betroffenen Hautstellen waschen.


Frischer Pressaft für die Verdauung und den Stoffwechsel

Ein frischer Pressaft aus frischen Pflanzenteilen hilft innerlich gegen Verdauungsbeschwerden, gegen Entzündungen des Darmes und Schmerzen im Magen.


Dieser Saft hilft aber auch, wenn man unter Hauterkrankungen leidet, zum Beispiel auch bei Akne - hier kann man den Spitzwegerichpresssaft ebenfalls innerlich verwenden. Er reinigt das Blut und läßt die Haut abheilen.


Bei Soor

Wenn man die Samen in Wasser aufquellen läßt und dann abkocht, kann man sie einem Kleinkind gegen Soor geben.


Ernten und trocknen

Der Spitzwegerich gehört zu den ausdauernden Pflanzen, er erblüht zwischen Mai und September. Seine Blätter kann man von Juni bis in den September selbst sammeln. Danach werden sie schonend getrocknet, man sollte darauf achten, dass sie nicht braun werden.


Wenn Sie den Spitzwegerich selbst ernten und für Tee trocknen wollen, sollten nicht allzu viele Stängelteile und Blüten darin enthalten sein.


Wenn sich das Trockengut dunkel gefärbt hat, weist dies auf eine mögliche unsachgemäße Trocknung hin bzw. darauf, dass zu viel Feuchtigkeit darin ist - es könnte zur Schimmelbildung kommen.


Sagen und Geschichten um den Spitzwegerich

Plantago bedeutet Fußsohle, was wohl darauf hinweise, dass die Pflanze oft mit Füßen getreten wird.


Lanceolota erinnert vom Wortstamm her etwas an das Wort Lanze, dies weist auf die lanzenartigen Blätter hin.

Die alten Germanen bezeichneten ihn als Läkeblad = Heilblatt.


Wegen des hohen Vitamin-C-Gehaltes und der Tatsache, dass der Spitzwegerich die Verdauung unterstützt, wurden (und werden) die frischen Blätter, die man vor der Blüte sammelt, als Gemüse bzw. Salat gegessen.


Die Endung „-rich“ bedeutete früher so viel wie König, der Wegerich ist also der König des Weges.


Auch in Romeo und Julia zu finden

"Ein Blatt vom Wegerich dient dazu vortrefflich" - "Ei, sag, wozu?" - "Für Dein zerbrochnes Bein."

Aus Romeo und Julia


"Fußstapfen des weißen Mannes" wurde der Spitzwegerich in Amerika getauft, weil er sich durch die Schuhe der Siedler und die Hufe der Pferde über das ganze Land verteilte.


„Und du Wegerich, Mutter der Pflanzen, offen nach Osten, mächtig im Innern: über dich knarrten Wagen, über dich ritten Frauen, über dich schrien Bräute, über dich schnaubten Stiere. Allen widerstandest du und setztest dich entgegen, so widerstehe auch du dem Gift und der Ansteckung und dem Übel, das über das Land dahinfährt.“

Aus einem alten englischen Zauberspruch zum Segnen der neun heiligen Kräuter Englands


Schon Dioscurides und Plinius empfahlen den Spitzwegerich als Wundheilmittel.

Als natürliches Antibiotikum schützt er bei Verletzungen vor Infektionen.


"Wie mit Goldfäden näht der Wegerich klaffenden Riss zu."

Sebastian Kneipp


Für die Verbreitung sorgen die Samen, die sich an Fell, Kleidung und Allem heften, die sie berühren.


Im Mittelalter fand man den Spitzwegerich oft auf Bildern, auf denen auch die Maria oder die Heilige Familie zu sehen war. Der Spitzwegerich galt eine Zeit lang wegen seiner Verbreitungsgeschwindigkeit als Zeichen des (erhofften) schnell sich verbreitenden Christentums.


Leonhart Fuchs beschrieb neben den bereits erwähnten Heilwirkungen auch die Wirkung gegen Mundfäule, wenn man sich "den mundt offtermal im tag darmit wäscht".


Wirkung und Anwendung von Spitzwegerich

  1. Asthma
  2. Bindehautentzündung
  3. Blasenschwäche
  4. blutende Wunden
  5. Bronchitis
  6. Durchfall
  7. Eierstockentzündungen
  8. Entzündungen des Mund- und Rachenraumes
  9. Erkältungen
  10. Husten
  11. Insektenstiche
  12. Katarrhe
  13. Keuchhusten
  14. Lungenschwäche
  15. Magen- und Darmschleimhautentzündungen
  16. Magenkrämpfe
  17. Mundfäulnis
  18. Quetschungen
  19. steigert Abwehrkräfte
  20. Wunden
  21. Wundheilung




Übersicht


Volksnamen

Aderblatt, Aderkraut, Heilwegerich, Heufressa, Ripplichrut, Roßrippe, Schafzunge, Siebenrippe, Spießkraut, Spitzfederich, Spitzwegeblatt, Wegetritt, Wundwegerich



Verwendete Pflanzenteile des Spitzwegerichs

Verwendet werden die Blätter, Früchte, Samen und Wurzeln.



Inhaltsstoffe

Kalium, Flavonoide, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Kieselsäure, Vitamin C, antibiotische Stoffe (Aucubin)



Heilwirkung

Wirkt gegen Bakterien, wirkt zusammenziehend (adstringierend), reinigt das Blut, stillt Blutungen, hemmt Entzündungen, treibt den Harn, löst Verschleimungen



Blütezeit

Der Spitzwegerich blüht von April bis Oktober.



Sammelzeit

Gesammelt werden die Blätter von Mai bis September.

Die Wurzeln sammelt man zwischen September und Oktober.



Wo findet man Spitzwegerich

Man findet den Spitzwegerich an Wegesrändern, auf Brachland, Wiesen und Weiden.



Geruch und Geschmack

Kein Geruch, leicht bitter schmeckend



Zu finden auf Weiden, Wegränder, Wiesen



Verwechslungsgefahr

Der Spitzwegerich kann mit dem Breitwegerich verwechselt werden. Dessen Blätter sind aber breiter und eiförmig. Er ist in der Wirkung aber ähnlich und eignet sich auch gut als Blasenpflaster.





Rezepte und Anwendungen






Anwendungsarten des Spitzwegerichs

Man kann den Spitzwegerich als Tee, als Tinktur, für einen Umschlag, für Bäder, als Frischsaft oder als Pflanzenbrei anwenden.



Ein Spitzwegerichtee kann auch zum Gurgeln oder als Mundspülung verwendet werden, er hilft als Waschung auch gegen Furunkel oder gar gegen Hämorrhoiden.


Stellen Sie einen Tee aus 3 TL geschnittener Spitzwegerichblätter und einer Tasse siedendem Wasser her. 10 Minuten stehen lassen und dann absieben.


Man kann die Blätter aber auch mit kaltem Wasser ansetzen und dann kurz aufkochen.



Spitzwegerichsaft bei Wunden, Akne, Geschwüren und Quetschungen

Reinigen Sie die Spitzwegerichblätter und pressen Sie aus ihnen den Saft heraus. Dazu können Sie auch einen Entsafter benutzen. Tragen Sie den Saft auf die betroffenen Stellen auf.



Ein Spitzwegerichsirup bei Husten …

… oder allen anderen Erkrankungen der Atmungsorgane.


Nehmen Sie dazu 4 Handvoll junger Spitzwegerichblätter, einen Liter Wasser, ein halbes Pfund Bienenhonig, 750 g braunen Zucker.

Die Spitzwegerichblätter gründlich waschen und zerkleinern. Dann im Wasser eine Stunde lang kochen lassen. Dann absieben und den Honig und den Zucker beigeben. Nochmals aufkochen. Den Sirup relativ heiß in eine Flasche füllen und gut verschließen. Der Sirup hält relativ lange (ca. 6 Monate), dennoch gut beschriften (Herstellungsdatum!).


Nehmen Sie bei Bedarf mehrmals am Tag einen Esslöffel davon.


Der Sirup kann übrigens aufgrund seiner hohen Süßigkeit auch gut für Kinder eingesetzt werden.




Spitzwegerichbonbons gegen Husten

Nehmen Sie dazu ca. 100 g junge, frische Spitzwegerichblätter, einen Anisstern, einen Esslöffel getrockneten Thymian, 500 ml Wasser, 750 g braunen Zucker und 25 g Butter.


Den Spitzwegerich gut waschen und zerkleinern, dann zusammen mit dem Anisstern und dem Thymian im Wasser 30 Minuten lang kochen lassen. Absieben und danach den Zucker einrühren, danach die Butter ebenfalls einrühren. So lange einkochen lassen, bis alles zähflüssig geworden ist.

Die Masse dann auf Backpapier auslegen und erkalten lassen.



Eine Spitzwegerichsalbe gegen Insektenstiche

Nehmen Sie zwei Handvoll frischer, junger Spitzwegerichblätter, einen Viertelliter Olivenöl, dazu ungefähr 20 g Bienenwachs und 15 Tropfen Teebaumöl.

Den Spitzwegerich gut waschen und zerkleinern, abtrocknen und im Öl für eine halbe Stunde sanft erhitzen. Vorsicht: Nicht zu heiß werden lassen!

Dann über Nacht stehen lassen, erst am nächsten Tag absieben.

Das Teebaumöl zugeben, schwach erhitzen und das Bienenwachs unterrühren.

In ein Gefäß füllen und beschriften. Die Salbe ist ca. ein Jahr lang haltbar.



Spitzwegerichwurzel

Frische oder gekochte Spitzwegerichwurzel kauen, soll gegen Zahnschmerzen helfen.



Eine Spitzwegerichtinktur

Die folgende Tinktur kann man zum Beispiel auf Zerrungen und Verstauchungen auftragen, außerdem auch auf Insektenstiche, wodurch der Juckreiz gemildert wird.


Sie brauchen für die Tinktur hochprozentigen Alkohol mit mindestens 70 % und frische oder getrocknete Spitzwegerichblätter.


Füllen Sie ein Marmeladenglas zu drei Viertel mit den Spitzwegerichblättern, die Sie vorher zerkleinert haben. Gießen Sie dann so viel Alkohol darüber, bis alle Blätter komplett bedeckt sind. Danach verschließen Sie das Glas und lassen es 3-4 Wochen an einem warmen Platz stehen. Schütteln Sie das Glas jeden Tag einmal gut durch.


Nach der Ziehzeit filtern Sie den Alkohol ab und füllen ihn in eine vorher gut gereinigte, dunkelwandige Flasche um.


Diese Tinktur können Sie zum Beispiel auf die Einstichstellen von Stechmücken auftragen oder auch auf Zerrungen und Verstauchungen, wodurch Schmerzen gemildert werden.




Spitzwegerichsaft

Ein Saft aus Spitzwegerichblättern ist ein hervorragendes Mittel bei Erkrankungen der Atmungsorgane.


Äußerlich hilft er wunderbar bei Insektenstichen oder bei Verletzungen der Haut.

Besonders bei Bienen- oder Wespenstichen kann man ein Blatt zerdrücken und auf den Stich reiben.

So bildet sich keine Schwellung, sogar die Schmerzen fallen leichter aus als normal.


Innerlich hilft der Saft, zusammen mit etwas Milch getrunken, als ein blutreinigendes Mittel. Nehmen Sie dazu 2 bis 3 Esslöffel des Saftes. Auch bei Lungen- und Darmverschleimung, bei Schwindsucht, bei inneren Blutungen, bei Durchfall und bei Schüttelfrost kann dies helfen.



Auf Schnitt- und Schürfwunden kann der Saft in Form vom Verband aufgebracht werden, aber nur so lange, bis eine geeignete medizinische Versorgung durchgeführt werden kann. Für den Notfall hilft es aber allemal. Die Blutung wird gestillt und Entzündungen wird vorgebeugt.



Bei Fußleiden während einer Wanderung kann man einige Spitzwegerichblätter in die Schuhe legen oder während der Pausen die Füße damit einreiben.



Ein Brusttee

Die entzündungshemmenden Wirkstoffe des Spitzwegerich helfen auch bei Entzündungen im Mund-Rachen-Raum, genauer gesagt an deren Schleimhäuten. Die enthaltene Kieselsäure kräftigt das Lungengewebe. Ein Spitzwegerichtee hilft gegen fiebrige Lungen- und Bronchialerkrankungen als auch bei einem so genannten Reizhusten und sogar bei Keuchhusten.


Für einen solchen Tee brauchen Sie

1 EL getrockneter Spitzwegerich-Blätter, die Sie mit einer Tasse kaltem Wasser übergießen, dann 30 Minuten stehen lassen und dann absieben.

Ist eine auswurffördernde Wirkung erwünscht, verwenden Sie eine Tasse heißes Wasser anstatt kaltem Wasser, dann 5 Minuten ziehen lassen und absieben.

Jeden Tag mehrere Tassen davon schluckweise trinken.



Ein Spitzwegerich-Schnaps

Sie brauchen dazu

2 Handvoll sauberer Spitzwegerichblätter, die Sie stark zerkleinern. Dann mit ca. 500 ml Wodka in ein Schraubglas geben und 3 Wochen ziehen lassen, in der Zeit immer mal gut schütteln. Nach 3 Wochen abfiltern und in eine dunkle Flasche füllen.

Hilft bei Entzündungen, kräftigt das Immunsystem, hilft auf Insektenstichen, kann auch bei Husten eingenommen werden.



Und mal wieder etwas aus aktueller eigener Erfahrung

Da war ich doch die Tage in den Bergen, genauer im Kleinwalsertal. Und wie das da so ist, wandert man da, sonst bräuchte man ja nicht hin fahren...


Das Wetter war warm, und die Mücken und Bremsen flogen teils recht aufdringlich durch die Luft, anscheinend alle nur unterwegs, MICH zu suchen! Jedenfalls kam mir das so vor!

Langer Rede kurzer Sinn: Mückenstiche sind ja das kleinere Übel, aber Bremsen hinterlassen wochenlange "Einschläge" bei mir.


Was also tun, nachdem man Opfer dieser bluthungrigen Insekten geworden ist?


SPITZWERGERICH!


Ich kenne das ja schon aus meiner Kindheit: Einfach 1-2 Spitzwegerichblätter zwischen den Fingern verreiben, und dann die Einstichstellen damit großzügig bestreichen.

Also bei mir lindert das innerhalb von Minuten den Juckreiz, nichts wird mehr rot, und die Einstichstellen sind am nächsten Tag verschwunden.

Als "Kontrollstich" hab ich einen Einstich vergessen ( ... ) - den sieht man auch heute noch.


Also: Wenn Mücken und Bremsenstiche, dann Spitzwegerich. Wächst überall und kost nix!



Balsam gegen Mückenstiche

100ml Olivenöl und 10g Spitzwegerichblätter (ganz klein schneiden) in einen Topf geben und unter rühren.

20 Min. köcheln lassen. Darf nicht sprudeln, nur heiß ausziehen. Danach abseihen und 10 g Bienenwachs darin auflösen.

In gut verschließbare Döschen füllen und wenn alles erkaltet ist Deckel drauf.

Hilft auch bei Prellungen und kleinen Wunden.




Ein Spitzwegerichsirup

Sie brauchen dazu

400 bis 500 g frischer Spitzwegerichblätter, einen Liter Wasser, Honig (250 g) und Rohrzucker oder normalen Zucker, 750 g davon.



Man reinigt die Spitzwegerichblätter gut und schneidet sie in kleine Streifen. Dann kocht man sie 60 min lang im Wasser, siebt dann die Flüssigkeit ab und drückt die Blätter gut aus. Der Flüssigkeit gibt man nun den Honig und den Zucker bei und erwämt auf ca. 50 Grad. Honig und Zucker müssen sich voll auflösen, deshalb immer gut rühren.


Danach füllt man den Sirup in eine Flasche um und lagert ihn möglichst kühl. Er hält ungefähr ein Jahr lang.

Hilft gegen Husten und bronchiale Beschwerden.




Eine Spitzwegerichsalbe - hilft gegen Mückenstiche und Stiche von Bremsen

Sie brauchen dazu

2 Hand voll frische Spitzwegerichblätter

250 ml Öl - Olivenöl, Kokosöl, Sesamöl, Mangoöl, kann auch gemischt werden

Nach Belieben 15 Tropfen Teebaumöl oder Lavendelöl

Ca. 20 g Bienenwachs


Man reinigt die Spitzwegerichblätter gut und schneidet sie in kleine Streifen. Danach erhitzt man sie bei ca. 60 Grad im Öl, ca. 60 Minuten lang.


Oder, so Plan B, man setzt die Blätter für 2 - 4 Wochen in dem Öl an, das zieht wesentlich mehr Wirkstoffe aus den Blättern.

Dazu erhitzt man kurz das Öl mitsamt den Blättern und lässt dies dann sonnig stehen, eben 2 - 4 Wochen.


Wie auch immer man das Öl hergestellt hat, schließlich siebt man es ab.


Will man die ätherischen Öle zugeben, ist jetzt der rechte Zeitpunkt dafür. Lavendelöl duftet gut und pflegt die Haut, Teebaumöl desinfiziert und beschleunigt die Wirkung der Salbe. Allerdings riecht Teebaum etwas muffig.


Man stellt das Öl wieder auf den Herd, idealerweise in einem Wasserbad, und gibt das Wachs dazu.

Bis maximal 40 Grad erhitzen, bis das Wachs geschmolzen ist. Dabei immer gut rühren.

Pro 100 ml des Öls benötigen Sie ca. 10 g Wachs.


Wenn das Wachs geschmolzen ist, füllt man die Masse in Cremedosen. Erst nach dem Abkühlen verschließen.


Die Salbe hält gut ein Jahr, wenn man sie kühl lagert.


Hilft gegen Windelekzemen, Insektenstiche, Juckreiz und kleinen Wunden, als Einreibemittel bei Husten, usw.




Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!

Die oben verwendeten Artikel können Sie hier kaufen:




Spitzwegerich in der Küche


Der Spitzwegerich eignet sich feingeschnitten in Salaten, im Gemüse, als Gewürz, man kann ihn wie Pfannkuchen backen oder ihn mit Bierteig umhüllen.


Snack für unterwegs

Frische Blätter des Breitwegerichs und des Spitzwegerichs können im Frühling während einer Wanderung auf Butterbrot gelegt werden. Sie sind sehr vitaminreich, mineralreich und reinigen das Blut.


Junge zarte Blüten schmecken etwas wie Steinpilze, können deshalb auch gut einem Salat beigegeben werden, angebraten werden oder einer Suppe beigegeben werden.


Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen

Die Blätter des Spitzwegerichs sollten bei einer Überempfindlichkeit gegen den Spitzwegerich nicht verwendet werden.



Spitzwegerich
Spitzwegerich
























Fotogalerie

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Kurzinfo
Spitzwegerich
  • Gehört zur Familie der Wegerichgewächse
  • Steht auf Schuttplätzen, an Wegesrändern, auf Wiesen und Weiden
  • Wird bis 20 cm groß, hat Rosetten aus lanzenartigen schmalen Blättern
  • Die braune Blütenähre steht an einem langen Stängel, sie trägt lange weiße Staubbeutel
  • Der Wuchsort ist in der Sonne oder im Halbschatten, auf leichten bis schweren Erdböden
  • Junge Blätter frisch in Salat und Suppe. Blütenknospen schmecken ähnlich wie Pilze, können Mai bis Juni geerntet werden. Spitzwegerich eignet sich als Gewürz oder zum Einlegen.
  • Spitzwegerich ist ein Hustenmittel, zerquetschte Blätter heilen Wunden und lindern Insektenstiche.





Das deutsche Bundesgesundheitsamt empfiehlt das Spitzwegerichkraut zur Reizlinderung bei Katarrhen, gegen Entzündungen der Schleimhäute in Mund und Rachen.

Der pflanzliche Schleim und die enthaltene Kieselsäure helfen gegen Bronchitis und Reizhusten.












Wie mit Goldfäden näht der Wegerichsaft den klaffenden Riß zu, und wie an Gold sich nie Rost ansetzt, so flieht den Spitzwegerich jede Fäulnis und faules Fleisch.

Sebastian Kneipp





Wissenschaftliches

Die Kommission E nennt eine Anwendungsmöglichkeit von Spitzwegerich bei:

  1. Erkrankungen der Atemwege
  2. Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut
  3. Hautentzündungen

Studien zeigten zudem eine antibakterielle Wirkung, die besonders gegen Erkältungen hilft.





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Letzte Änderung am Mittwoch, 24.8.2016, 16:06:16 Uhr


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