Den in Nordamerika heimische Sonnenhut verwendeten schon die Indianern zur Heilung. Sie setzten den Sonnenhut bei grippalen Infekten oder auch z.B. bei Mandelentzündungen ein.
Inzwischen wird er jedoch auch bei uns angebaut. Der Sonnenhut wird bis zu 180 cm groß und hat wunderschöne, charakteristische Blüten. Die Blätter der Blüte stehen nach unten und sind purpurfarben.
Der Sonnenhut, oder auch Echinacea genannt, wird bei uns zur Vorbeugung gegen Erkältungen, gegen Grippe, bei Infektionen, bei Husten oder bei schlecht heilende Wunden eingesetzt.
Man verwendet überwiegend den purpurnen Sonnenhut, den Echinacea purpureae, davon dann den ausgepressten Saft oder aber natürlich einen Tee aus der Pflanze.
Der Name des Sonnenhutes entstammt wohl dem griechischen Wort „echinos“, das so viel wie „Seeigel“ bedeutet und sich auf die auffälligen Spreublätter bezieht.
Die gesundheitliche Wirkung des Sonnenhut wurde inzwischen auch in vielen Studien untersucht, in denen z.B. die vorbeugende Wirkung gegen Erkältungen nachgewiesen werden konnte.
Anwendungen für den Sonnenhut gibt es viele: Zur Stärkung der Abwehrkräfte und zur Wundbehandlung, zur Verkürzung der Krankheitsdauer bei Erkältungen, bei Harnwegsinfektionen und bei Infektanfälligkeit kann der Sonnenhut verwendet werden.
Man sollte beachten, daß nur Auszüge aus frischen Pflanzenteilen als Heilmittel nutzbar sind.
Volksnamen
Amerikanischer Sonnenhut, Igelkopf, Kegelblume, Kleine Sonnenblume, Rudbeckie
In der kalten Jahreszeit, der Grippezeit, hat der Sonnenhut Hochkonjunktur. Ob als Tinktur, Tee oder als Extrakt, auch in Taletten-Form, hilft er, Erkältungen und einer Grippe vorzubeugen bzw. die Heilung zu beschleunigen. Man kann den Sonnenhut auch bei Nebenhöhlenentzündungen oder Schnupfen, auch bei Halsentzündungen, einsetzen.
Als Salbe hilft der Sonnenhut gegen Herpesbläschen.
Feuchte Umschläge mit einer Sonnenhut-Essenz helfen bei Abszessen und Furunkeln, können bei einer Nagelbettentzündung verwendet werden, auch bei Insektenstichen (etwa einem Bienenstich) oder bei Brandwunden.
Vorsicht
Nicht dauerhaft anwenden, da ansonsten die körpereigene Immunabwehr geschwächt werden könnte.