Der Rittersporn, den man auch Feld-Rittersporn nennt, ist eine einjährige Pflanze, die leider inzwischen bei uns ziemlich selten geworden ist.
Die Pflanze wird bis zu 45 cm hoch und hat stark verästelte Stiele. Die Wurzeln sind bräunliche und pfahlartig. Der Rittersporn hat ziemlich große Blüten, die leuchtend blau, manchmal weiß oder rosa sind.
Geschichtliches zum Rittersporn
Dioskurides empfahl den Rittersporn gegen Schlangenbisse. Zudem setzte er den Rittersporn-Tee gegen Prostataleiden ein. Sitzbäder mit Rittersporn wurden von ihm gegen Steinleiden und blutigen Harn empfohlen. Äußerlich verwendete er den Rittersporn bei entzündeten Wunden.
Anwendungsgebiete und Anwendungsbeispiele rund um den Rittersporn
Die Schulmedizin setzt den Rittersporn nicht ein, auch weil eine Wirkung des Rittersporns bezweifelt wird.
Früher verwendete man die Ritterspornblüten als Wundheilmittel. Dafür übergoss man 2 bis 4 g der Blüten mit 250 ml kochendem Wasser und lies dies
10 Minuten lang ziehen. Danach wurde abgesiebt. Mit einem solchen Tee wurden Wunden gewaschen.
Innerlich angewandt setzte man den Tee als harn- und wurmtreibendes Mittel ein.
Vorsicht
Die Anwendung des Rittersporns kann zu Vergiftungserscheinungen führen.