Mit über 400 Arten ist die Passionsblume eine große Gattung im tropischen Regenwald. Die Passionsblume ist ein immergrüner Strauch mit sehr schönen, großen Blüten.
Heimisch war die Passionsblume ursprünglich in den südlichen Gegenden Amerikas. Inzwischen wächst sie aber auch in Europa.
Zu uns nach Europa kam die Passionsblume im 17. Jahrhundert. Die sehr auffällige Blüte wurde damals als Symbol der Leiden Christi gedeutet.
Inzwischen wird die Passionsblume häufig auch als Zierpflanze verwendet.
Die Früchte der Passionsblume enthalten sehr viele Vitamine, Calcium und Eisen. Sie haben einen sehr erfrischenden Geschmack.
Schon die Indianer, also die Ureinwohner Amerikas, erkannten die heilenden Eigenschaften der Passionsblume und verwandten sie als ein Mittel gegen Unruhe und nervlichen Beschwerden.
Man verwendet dazu das Kraut der Passionsblume. Man setzt es als Aufguß oder als Tinktur ein. Beides kann man relativ einfach selber herstellen.
Einen Aufguss bzw. Tee stellt man her, indem man zwei - drei TL desgetrockneten Krautes mit siedendem Wasser übergießt und dann zehn Minuten ziehen läßt Danach absieben und trinken.
Für eine Passionsblumen-Tinktur verwendet man getrocknete Pflanzenteile, die man in ein verschraubbares Glas gibt. Dann mit Korn oder Wodka übergießen und verschlossen 3 Wochen ziehen lassen, danach absieben. Je nach Bedarf bis zu drei mal am Tag je zehn Tropfen einnehmen.
Anwendung der Passionsblume
Man verwendet die Passionsblumen hauptsächlich bei nervlich verursachten Krankheiten.
Hier kann die die Passiflora Erkrankungen wie hohen Blutdruck , Herzrasen, Schlafstörungen oder Angstzustände lindern. Die Passionsblume kann aber auch bei einem Reiz-Darm oder einem Reiz-Magen helfen.
Zudem enthält die Passionsblume Phytohormone, die bei allerlei Wechseljahrsbeschwerden helfen können. Denn auch in den Wechseljahren kann es oftmal zu Nervosität, Schlaflosigkeit, Unruhe oder Verstimmungen kommen, gegen die die Passionsblume helfen kann.