Man findet das Lungenkraut, das bis zu 20 cm hoch werden kann, auf kalkhaltigen Böden in Laubwäldern. Die Pflanze hat glockenförmige Blüten, die im Laufe der Blütezeit, die Farbe von rosa nach violett wechseln.
Das Lungenkraut gehört zu den mehrjährigen Pflanzen, es erblüht im April und Mai. Die Blätter kann man dann ebenfalls sammeln, das Kraut jedoch etwas später.
Die Verwendung des Lungenkrauts der Naturheilkunde ist noch nicht sehr alt. Man findet in alten Kräuterbüchern keine Einträge zu dieser Pflanze. In der Volksmedizin wird das Lungenkraut z. B. bei Bronchialerkrankungen, Verschleimung, Husten, Durchfall, Halsweh, und Heiserkeit angewendet. Zudem regt es die Schweißbildung an, wirkt entzündungshemmend und treibt den Harn.
Ein längerer Gebrauch von Lungenkrauts sollte allerdings nicht erfolgen, da Nebenwirkungen nicht auszuschließen sind. Eine Anwendung ist generell nicht empfehlenswert.
Geschichtliches und Sagen um das Lungenkraut
Paracelsus machte auf seine günstigen Wirkungen auf die Atemwege aufmerksam.