Naturheilkundlich setzt man den Klatschmohn als leichtes Beruhigungsmittel ein, auch bei Reizhusten oder bei Heiserkeit soll er helfen.
Der Klatschmohn gilt als das "Entspannungswunder" der Naturheilkunde: Die enthaltenen Bitterstoffe beruhigen das Gehirn und helfen so bei Schlafproblemen und bei Nervosität.
Bei Schlafproblemen sollte man dreimal am Tag drei der getrockeneten Klatschmohnblüten mit einer Tasse kochendem Wasser aufgießen und trinken. Auch ein Bad vor dem Schlafengehen, in das man Klatschmohn-Tinktur gibt, kann helfen.
Der Klatschmohn gehört zu den einjährigen Kräutern. Er erblüht von Mai bis in den September, die Blüten kann man zwischen Mai und August sammeln, und zwar am besten unmittelbar bevor sich die Blüten entfalten. Anschließend trocknet man die Blüten in dünnen Schichten schattig und schonend.