(Rhamnus frangula) Der Faulbaumstrauch erblüht im Mai und im Juni, die Rinde kann man von März bis in den Mai sammeln. Getrocknet wird die Rinde dann in der Sonne, danach sollte sie ein Jahr liegen oder nochmals eine Stunde lang auf 100 Grad Celsius erhitzt werden.
Die Früchte des Faulbaums sind giftig!
Naturheilkundlich setzt man Faulbaumrinde z.B. als Abführmittel ein, bei chronischen Verstopfungen, zur Behandlung von Gallekrankheiten, Erkrankungen der Leber und der Bauchspeicheldrüse.
Wissenschaftlich bewiesen ist inzwischen die abführende Wirkung.
Faulbaumrinde wird in unserer Zeit auch in Tee's eingesetzt, die beim Abnehmen helfen sollen. Davon sollte man höchstens zehn Teelöffel pro Tag einnehmen.
Faulbaumrinde kann zur Gewöhnung führen. Höhere, andauernde Tagesdosen wirken wie Gift.
Kinder verwechseln die Früchte des Faulbaums manchmal mit Wildkirschen: Die Früchte lösen heftige, von Koliken begleitete Durchfälle aus.