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Eukalyptus

Das im Eukalyptus (Eucalyptus globulus) enthaltene ätherische Öl löst beim Husten den Schleim aus den Bronchien.



Obwohl jeder bei Eukalyptus sofort an Hustenbonbons denkt, kennt doch kaum jemand diese Pflanze. Es ist ein Baum, der bis zu 40 m hoch werden kann. Er ist vor allem in tropischen und subtropischen Regionen heimisch, vor allem in Australien wächst er sehr häufig.


Hauptnahrung der Koala-Bären

Er ist dort die Hauptnahrung der Koalabären. Dort gibt es mehr als 500 bekannte Arten. Eukalyptus ist eine sehr schnell wachsende Pflanze, die einem buchstäblich über den Kopf wachsen kann.


Der Eukalyptus wird auch Fieberbaum genannt, was auf seine von den Eingeborenen Australiens genutzte Wirkung gegen Fieber hinweist.


Naturheilkundlich verwendet werden die Blätter, aus denen man Tee oder Eukalyptusöl herstellen kann. Ein solches Öl wirkt antiseptisch, schleimlösend und kühlend. Tatsächlich ist Eukalyptusöl in vielen Fertigpräparaten enthalten, z. B. in Salben, Bonbons, Säften oder Einreibungen.


Ernten und trocknen

Der Eukalyptusbaum ist bei uns in Europa kaum in freier Natur zu finden. Wenn man die Pflanze allerdings im eigenen Garten hat, kann man sie natürlich jährlich abernten.


Die Blätter des Baumes sammeln man im Sommer bis in den frühen Herbst. Danach werden die Blätter getrocknet und in einer Dose gelagert.



Wirkung und Anwendung

  1. Blasenerkrankungen
  2. Bronchitis
  3. desinfizierend
  4. entkrampfend
  5. Fieber
  6. Grippe
  7. Magenerkrankungen
  8. Stirn- und Nebenhöhlenerkrankungen
  9. Wurmerkrankungen
  10. Husten
  11. Nervenschmerzen
  12. Rheuma



Rezepte und Anwendungen rund um den Eukalyptus






Erkältungstee

2 Teelöffel Blätter mit 1/4 l kochendem Wasser aufgießen, nach 10 Minuten absieben. Täglich 3 Tassen trinken.



Gegen Husten

Ca. 1 Teelöffel Schweineschmalz auf der Brust verreiben, mit Eukalyptusöl betröpfeln und mit Leinen- oder Baumwolltuch abdecken. Das Ganze mit einer elastischen Binde fixieren und über Nacht einziehen lassen.



Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!


Vorsicht - Risiken und Nebenwirkungen

In seltenen Fällen können nach Einnahme von Eukalyptuszubereitungen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.

Bei Überdosierung kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfällen kommen. Stark überdosiert kann es zu schweren Vergiftungen kommen.


Bei Säuglingen und Kleinkindern unter 4 Jahren sollten Eukalyptuszubereitungen nicht im Bereich des Gesichts, speziell der Nase, aufgetragen werden. Erstickungsgefahr!


Allergische Reaktionen sind möglich.




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Thema: Heilkräuter
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Kurzinfo
Eukalyptus
  • Gehört zur Pflanzenfamilie der Myrtengewächse
  • Pflanzenbeschreibung: Bei uns nur in Kulturen zu finden. Bis zu 2 m großer Baum mit einer grauen Rinde
  • Die Blätter sind Wintergrün, silbrig grau bereift, auf der unteren Seite blau-grün, lederartig, besonders intensiv und lieblich duftend.

    Die Blätter sind zu Beginn eiförmig und gegenständig, im Laufe der Zeit werden sie länglich und sichelartig.


  • Blüten sind weiß bis rötlich, wie Quasten.
  • Mag in der Sonne stehen, will es warm und mag es leicht geschützt.
  • Will viel kalkfreies Wasser, ganz wenig Dünger.
  • Bekannt aus den Hustenbonbons. Tee und Bäder bei Erkältungen.

  • Eukalyptus
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Wissenschaftliches zum Eukalyptus

Der Eukalyptus wirkt antibakteriell und durchblutungsfördernd. Die Kommission E und die ESCOP empfehlen den Eukalyptus bei Erkältungen oder auch bei rheumatischen Beschwerden.








Letzte Änderung am Freitag, 25.3.2016, 13:33:16 Uhr




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