Obwohl jeder bei Eukalyptus sofort an Hustenbonbons denkt,
kennt doch kaum jemand die Pflanze. Es ist ein Baum, der bis
zu 40 m hoch werden kann. Eukalyptus ist vor allem in tropischen
und subtropischen Regionen heimisch, vor allem in Australien
wächst er sehr häufig. Er ist dort die Hauptnahrung
der Koala-Bären. Dort gibt es mehr als 500 bekannte Arten.
Eukalyptus ist eine sehr schnell wachsende Pflanze, die einem
buchstäblich über den Kopf wachsen kann.
Der Eukalyptus wird auch Fieberbaum genannt.
Naturheilkundlich verwendet werden die Blätter, aus denen
man Tee oder Eukalyptus-Öl herstellen kann. Ein solches
Öl wirkt antiseptisch, schleimlösend und kühlend.
Tatsächlich ist Eukalyptus-Öl ist in vielen Fertigpräparaten
enthalten, z.B. in Salben, Bonbons, Säften oder Einreibungen.
Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um den Eukalyptus
Erkältungstee
2 Teelöffel Blätter - mit 1/4 l kochendem Wasser aufgießen -
nach 10 Minuten absieben. Täglich 3 Tassen trinken.
Gegen Husten
ca. 1 Teelöffel Schweineschmalz auf der Brust verreiben, mit Eukalyptusöl
betröpfeln und mit Leinen- oder Baumwolltuch abdecken. Das Ganze mit einer
elastischen Binde fixieren und über Nacht einziehen lassen.
Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln
fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!
In seltenen Fällen können nach Einnahme von Eukalyptus-Zubereitungen
Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.
Bei Säuglingen und Kleinkindern sollten Eucalyptus-Zubereitungen
nicht im Bereich des Gesichts, speziell der Nase, aufgetragen
werden. Erstickungsgefahr!
Vorsicht
Bei Überdosierung kann es zu Übelkeit, Erbrechen
und Durchfällen kommen.