Der Blutweiderich wächst auf feuchten Böden, kommt also oft an Ufern, feuchten Gräben und sumpfigen Wiesen vor. Die Pflanze enthält einen hohen Gehalt an Gerbstoffe, wurde deshalb früher zum Gerben verwendet. Diese Gerbstoffe sind auch dafür verantwortlich, daß der Blutweiderich früher gegen Durchfall, Ausschlägen, Wunden und einer starken Menstruation verwendet wurde. Schon im alten Griechenland wurde der Blutweiderich zum Beispiel als Mittel gegen Ekzeme verwendet.
Wo wächst Blutweiderich
Auf mäßig nährstoffreichen, basischen, feuchten Böden, kommt vor an Ufern, auf sumpfigen Wiesen, in feuchten Gräben und Hochmooren
Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um den Blutweiderich
Der Blutweiderich in der Frauenheilkunde
Blutweiderich kann man zu Waschungen der Scheide bei Scheidenjucken, Scheidenentzündungen, Hauterkrankungen und Ekzemen einsetzen.
Bei inneren Blutungen und zu starker Regel hilft ein Tee aus Blutweiderich sofort.
Blutweiderich und Kamille, zu gleichen Teilen gemischt und regelmäßig getrunken, hilft bei zu starken Monatsblutungen, ebenso bei Blutungen nach der Geburt. Der Arzt ist in diesem Fall aber unbedingt zu Rate zu ziehen.
Bei Frauen, die unter starkem Weißfluß leiden, bringt der Blutweiderichtee allmählich Besserung.
Bevor Sie sich selbst mit Heilkräutern behandeln, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!