Das Ackerstiefmütterchen hat gewöhnlich zwei blauviolette Kronblätter, darunter gelbe oder blauviolette Blätter. Im Blütenzentrum kann man eine dunkle Aderung sehen, die den Insekten, vor allem Hummeln und Bienen, als Orientierungshilfe bei der Nektarsuche dienen.
Die Hauptwirkstoffe des Ackerstiefmütterchens sind die Saponine. Diese wirken besonders als auswurfförderndes Mittel zum Beispiel bei Husten.
Das Ackerstiefmütterchen regt zudem die Schweißbildung an und treibt den Harn. Man setzt das Stiefmütterchen deshalb oft in Frühjahrskuren ein, oder auch zur Blutreinigung.
Äußerlich angewendet wird das Ackerstiefmütterchen z.B. für Waschungen bei so manchen Hautkrankheiten wie etwa Milchschorf bei Kleinkindern.
Äußerliche Anwendung
Einen Teelöffel Ackerstiefmütterchenkraut mit einer Tasse heißen Wasser übergießen und dreimal pro Tag die erkrankten Hautstellen damit waschen.
Innerliche Anwendung Tee bei Erkältung
Einen Esslöffel Ackerstiefmütterchenkraut mit einer Tasse Wasser übergießen und über den Tag hinweg je eine Tasse nach den Hauptmahlzeiten trinken.
Innerliche Anwendungen unterstützen bei allen Hauterkrankungen, insbesondere bei Kindern.