Diese Minzart wird vorwiegend in Japan und Brasilien kultiviert und dient der Mentholgewinnung. Das chinesische Pfefferminzöl stammt von Mentha arvensis var. Glabrata ( = Mentha canadensis).
Die wildwachsenden Verwandten der Pfefferminze (Wasserminze, Kräuselminze und andere) kommen zwar bei uns reichlich vor, doch sind sie in Duft und Geschmack der echten Pfefferminze so eindeutig unterlegen, daß davon abzuraten ist, sie für arzneiliche Zwecke zu sammeln und zu verwenden.
Gerbstoff, Bitterstoff, viel ätherisches Öl mit dem Hauptbestandteil Menthol. Menthol wird durch die Galle ausgeschieden und entfaltet hier seine entzündungswidrige Wirkung. Die Substanz reizt darüber hinaus die kälteempfindlichen Nervenenden (Mentholzigaretten und -Bonbons).
Anwendung
Innerlich
Minze als Tee zubereiten und mehrere Tassen pro Tag trinken.
Äußerlich
Minzöl bei Kopfschmerz auf Schläfen und in den Nacken einmassieren.
Bei Muskelschmerzen betroffene Stelle mit Minzöl einreiben.
Vorsicht
Augenkontakt mit hoch konzentriertem Minzöl vermeiden! Kann auch zu Hautreizungen führen!
Minz-Öl im Badewasser kann zu Kreislaufbeschwerden führen.
Kann bei Babys Atemlähmungen hervorrufen.
Frauenkräuter - Ackerminze bei Regelschmerzen
Als Frauenkraut hilft die Ackerminze besonders bei Menstruationsbeschwerden oder auch bei Migräne bzw. bei Kopfschmerzen vor, während oder nach der Periode.
Vorsicht:
Wegen der stimulierenden Wirkung auf die Gebärmutterkontraktion sollten schwangere Frauen die Frauenminze auf jeden Fall meiden.