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Die als Saponine bezeichneten Stoffe sind nichts anderes
als pflanzliche Glykoside. Sie haben die Eigenschaft, daß sie zusammen mit Wasser
einen haltbaren Schaum ergeben, Öl mit Wasser verbinden und die Wirkung besitzen,
den Blutfarbstoff aus den roten Blutkörperchen zu lösen. Saponine
können zum Beispiel als schleimlösendes Mittel bei Husten angewandt
werden. Es kommt dabei zu einer Verflüssigung des Schleims, der dann leichter
abgehustet werden kann. Neu gebildeter Schleim kann ungehindert abfließen.
Manche Saponine besitzen auch eine harntreibende Wirkung, die oft bei Frühjahrskuren
ausgenutzt wird. Aber sie wirken auch gegen Hautunreinheiten und bei rheumatischen
Beschwerden, können Ödeme ausschwemmen und sind entzündungswidrig. Saponine
begünstigen die Aufnahme anderer Wirkstoffe der Pflanzen, so daß bereits
geringe Mengen anderer Wirkstoffe eine große Wirkung zeigen können. Saponine
können die Magen- und Darmschleimhaut reizen. zurück
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