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Glykoside kommen im Pflanzenreich sehr häufig
vor. Da die Wirkungsvielfalt und die Unterschiede der Wirkung der Wirkstoffe sehr
groß und unterschiedlich ist, kann dem Glykosid keine eindeutige Wirkung
zugewiesen werden. Jeder einzelne Wirkstoff hat individuelle Wirkungsweisen. Glykoside
sind aber trotzdem zu einem festen Bestandteil in der Naturheilkunde geworden. Allen
Glykosiden ist gemeinsam, daß sie nach der Aufspaltung durch Wasseraufnahme in
einem Zucker und ein so genanntes Aglykon verwandelt werden. Dieses Aglykon ist
verantwortlich für die Wirkungsweise des Glykosides. So ist zum Beispiel
der wirksame Stoff des Fingerhutes, das Digitalis, sehr herzwirksam, die Stoffe
des Faulbaums sind abführend und die Wirkstoffe der Primel sind schleimlösend.
Allen gemein ist jedoch die Tatsache, daß sie Aglykone sind. zurück
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