Wie ja vielleicht bekannt ist, haben einige Kräuter eine Wirkung auf den weiblichen Zyklus und die Gebärmutter. Dies kann man sich zu Hilfe nehmen, wenn man Zyklusprobleme hat oder Probleme mit der Gebärmutter oder auch in den Wechseljahren.
Allerdings wirken diese Pflanzen auch während einer Schwangerschaft auf den Körper ein, so dass möglicherweise Probleme auftreten können.
Schwangere Frauen sollten z.B. Kräuter meiden, die Wehen auslösen können, da sonst eine Frühgeburt droht. Dazu gehören Salbei, Schafgarbe, Muskatnuss, Anis, Zimtrinde und Zimtblätter und der süße Fenchel.
Besonders zu Beginn einer Schwangerschaft könnten diese Kräuter gefährlich sein, weil menstruationsfördernd sind und eine Fehlgeburt auslösen könnten.
Es gibt aber auch Kräuter, die sich positiv auswirken können, z.B. indem sie die Gebärmutter stärken oder eine gegen verzögerte Wehentätigkeit am Ende der Schwangerschaft wirken. Sie sollten jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht genommen werden!
Kräuter mit einer stark harntreibenden Wirkung und Kräuter, die die Nieren reizen, also z.B. Liebstöckel, Petersilie oder Wachholder
Kräuter, die eine abführende Wirkung haben, also z.B. Aloe, die Faulbaumrinde, Rhabarberwurzeln, natürlich den Rhizinus und natürlich Sennesblätter oder -früchte
Vorsicht auch bei den folgenden Kräutern - sie können in größeren Mengen Wehen auslösen:
Ingwer Kardamom
Nelke
Oreganum
Zimt
In diesen Kräutern ist Kampfer enthalten, der in größeren Mengen als Wehenauslöser gilt. In normalen Mengen sind diese Kräuter jedoch auch in der Schwangerschaft unbedenklich.