Es ist schnell passiert: Eine ungeschickte Bewegung reicht schon aus, um sich eine Zerrung bzw. Muskelzerrung zuzuziehen. Der Schmerz schießt in den betroffenen Muskel, man kann ihn nicht mehr richtig bewegen.
Hier einige Tipps und Haumittel bei Muskelzerrungen
Versuchen Sie, die betroffene Stelle möglichst schnell zu kühlen, wärmen hilft übrigens überhaupt nicht.
Man kennt es ja aus dem Profisport: Setzen Sie Kältespray ein, aber achten Sie darauf, die Haut nicht zu erfrieren.
Mischen Sie zerquetsche Majoranblätter mit etwas Honig und geben Sie dies aus die Zerrung.
Die gute alte Ringelblumensalbe kann ebenfalls helfen, auch bei Zerrungen.
Eine ebenfalls sehr altes Mittel bei Muskelzerrungen ist der Franzbranntwein, natürlich äußerlich angewandt...
Vor sportlicher Betätigung sollten die Muskeln warm gemacht werden.
Eine Tinktur aus Arnika, die man aus der Apotheke holen kann, kann ebenfalls helfen.
Nehmen Sie je 20 Gramm
Arnika Salbei Ysop
und geben Sie dies in 250 ml Korn. Abgedeckt bzw. verschlossen zwei Wochen ziehen lassen, dann absieben, die Blätter ausdrücken. Auf die Zerrung reiben.
Verwenden Sie Stützmanschetten, wenn möglich.
Nehmen Sie ausreichend Magnesium zu sich.
Stellen Sie eine Salbe aus Olivenöl, Wachs, Lanolin, Wacholderöl und Rosskastanientinktur her.
Erwärmen Sie dazu zwei Esslöffel Olivenöl zusammen mit ungefähr vier Gramm Bienenwachs und 15 g Lanolin sanft ein einem Wasserbad. Alles gut verrühren, dann ungefähr 20 Tropfen Wacholderöl und zwei Esslöffel der Rosskastanientinktur zugeben und weiterhin gut verrühren. Dann in ein Salbentöpfchen umfüllen.
Diese Salbe dann auf die Muskelzerrung reiben.
Geben Sie unter einen Bund zerhackter Petersilie ein steifgeschlagenes Eiweiß, geben Sie die Mischung dann in ein Leintuch und legen Sie dies auf die Zerrung auf. Mehrere Stunden tragen.
Geben Sie essigsauere Tonerde auf die Zerrung, z.B. als Umschlag.