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Zeckenbisse - Tipps und Hausmittel

Wenn die Tage langsam länger werden und die Temperaturen steigen, lockt es wohl so manchen hinaus in die Natur. Eine Wurst, gebraten über dem selbst entfachten Feuer erfreut uns doch alle.



Doch lauert in den Wäldern und deren näheren Umgebung eine kleine Gefahr: Die Zecke, auch Holzbock (Ixodes ricinus) genannt.



Viele denken immer noch, dass die Zecke auf Bäumen haust und sich an einem Faden auf sein Opfer herunter lässt. Das stimmt nicht! Zecken wohnen in niederen Büschen und Gehölz - selten höher als 1m über dem Boden.



Dieser kleine Blutsauger setzt sich auf ihr Opfer und wandert umher, bis zu einem gemütlichen, warmen Platz, wo er sich dann festbeißt. So sind bevorzugte Orte:

  1. Kniekehlen
  2. Schamgegend
  3. Bauchnabel
  4. Achselhöhlen


Bei Kindern setzten sich die Zecken oft in der Kopfhaut fest. Wenn es nur um das Blut ginge, welches die Zecke saugt, wäre das kein Problem: Sie saugt uns ja nicht leer!



Leider gibt es Holzböcke die Krankheiten übertragen. Dies sind nicht leichte Erkrankungen, sondern können schwerwiegende Folgen haben. Bekannt ist sicher die Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis (FSME), doch noch viel öfter kommt die Lyme - Borreliose vor, welche oft sehr spät erkannt wird.



Was tun, wenn nun eine Zecke zugebissen hat?

So rasch als möglich entfernen (entweder selbst oder durch den Heilpraktiker oder Arzt)! Aber auf keinen Fall mit Öl!, sondern mit einer Pinzette oder speziellen Zeckenzange.



Man packt das Tierchen möglichst nah am Kopf und zieht es mit gleichmäßigem Zug gerade heraus. Dann kontrolliert man, ob das ganze Tier entfernt ist. Wenn nicht lassen Sie den Rest von einem Fachmann entfernen (um Entzündungen zu entgehen).



Wenn man die Zecke mit Öl bestreicht, erstickt das Tier und erbricht während des Todeskampfes. So gelangen die Krankheitserreger in den menschlichen Organismus. Also zuerst mit der Zange und danach kann man immer noch etwas Teebaumöl auf die Bissstelle geben, aber auf keinen Fall auf die Zecke! Notieren Sie diesen Vorfall in der Agenda. Nun heißt es nicht zu vergessen sich selbst zu kontrollieren, treten rote Flecken, Gelenkschmerzen oder andere unerklärbare Krankheitssymptome auf (z.B. Fieber, Kopfschmerzen), konsultieren Sie einen Arzt!



  1. Hausmittel

    Nach dem Entfernen die Bissstelle mit Teebaumöl einreiben.



  2. Homöopathisch

    Zeckenbiss-Nosode C 30, 1 x 5 Globuli

    Eine Nosode wird aus dem Gift eines Tieres hergestellt.

    Dieses Gift wird dann homöopathisch verdünnt und weiter potenziert. Durch solche Nosoden wird das Gift aus dem Körper gezogen und die Heilung beschleunigt bzw. verhindert.







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