Dazu werden 4 Esslöffel getrocknete Arnikablüten mit ca. 200 ml kochendem Wasser übergossen. Das Ganze lässt man 10 Minuten ziehen. Tränken Sie dann ein dünnes Tuch mit dem Tee und legen Sie das Tuch mehrere Stunden auf die betroffene Stelle.
Achtung: Nicht auf offene Wunden legen!
Den Tee nicht trinken! Giftig!
100g der Beinwell-Wurzel in einem Liter Wasser 10 Minuten kochen, danach absieben. Damit werden warme Umschläge gemacht.
Helfen kann auch eine Beinwell-Salbe oder eine Beinwell-Creme, die Sie regelmäßig auf die betroffenen Körperstellen auftragen und leicht einmassieren.
Falls die betroffenen Stellen und damit die aufgetragene Salbe oder Creme die Kleidung verunreinigen würden, kann man auch einen Verband darüber legen.
Vorsicht:
Wegen der Giftigkeit des Beinwell nur auf intakte Haut auftragen.
Kühlen Sie den betroffenen Körperteil unter fließendem kaltem Wasser.
Verwenden Sie Kühlkompressen oder kalte Wickel.
Versuchen Sie, den betroffenen Körperteil möglichst wenig zu bewegen.
Machen Sie eine Quarkauflage. Steichen Sie dazu fingerdick Quark auf ein Leinruch, falten SIe das Tuch dann zusammen und binden bzw. legen Sie es dann auf die schmerzende Stelle.
Sie können auch Wickel mit Lavendelöl versuchen, die ebenfalls helfen sollen.
Geben Sie dazu zwischen 3 und 5 Tropfen Lavendelöl in einen Liter Wasser und tränken Sie dann ein Leintuch darin. Dann auf die Verstauchung geben.
Sie können dem Lavendelöl auch etwas Kamillenöl beigeben, das erhöht die Wirkung.
Sie können auch Wickel mit Arnikatinktur verwenden. Geben Sie dazu vier Esslöffel Arnikatinktur in einen Liter Wasser kaltes Wasser. Dann ein Leintuch darin tränken und auf die Verstauchung geben.
Vorsicht:
Nicht in höherer Konzentration anwenden, kann ansonsten Hautreizungen hervorrufen.
Verwenden Sie Umschläge mit einem Absud einer Mischung aus:
30 g Beinwellwurzel
20 g Thymiankraut
10 g Arnikablüten
Diese Mischung mit einem Liter kochendem Wasser übergießen, dann dann 10 Minuten ziehen lassen und schließlich absieben. Ein Leinentuch darin tränken und auf die Verstauchung legen.
Sind nur kleine Verstauchungen vorhanden, so kann man diese auch mit Johanniskrautöl einreiben.
Bei Verstauchungen hilft auch essigsaure Tonerde, die gegen die Schwellungen hilft und kühlend wirkt. Mischen Sie dazu im Verhältnis 1:1 Wasser, essigsauere Tonerde und 70%igen Alkohol. Dies auf ein Leintuch geben und dann auf die Verstauchung auflegen. Alle 10 Minuten wechseln, max. 30 Minuten tragen.
Wenden Sie sich bitte an einen Arzt, bevor Sie sich selbst mit Hausmitteln behandeln.