Eigentlich hört es sich ja gar nicht so schlecht an, wenn man über eine trockene Nase nachdenkt: Sie läuft nicht, sie verstopft nicht und man muß sich nicht andauernd schnäuzen. Die andere Seite der Medaille ist jedoch, daß eine trockene Nase zu Atemproblemen führt, daß sogar Schmerzen und Reizungen auftreten können und schließlich, daß die Schleimhäute zu trocken sind, was dazu führen kann, daß vermehrt Keime beim Atmen in den Körper gelangen, was Krankheiten begünstigen kann.
Eine dauerhaft zu trockene Nase sollte deshalb unbedingt von einem HNO-Arzt untersucht werden, kurzzeitig können aber auch einige Hausmittel weiterhelfen.
Hausmittel bei trockener Nase
Schlafen Sie bei kaltem trockenem Wetter nicht bei offenem Fenster
Geben Sie etwas Kochsalz in lauwarmes Wasser und ziehen Sie diese Salzlösung in die Nase ein, möglich ist auch eine Nasenspray aus Meerwasser
Verwenden Sie ein mineralische Nasensalbe aus der Apotheke
Spülen Sie regelmäßig Ihre Nase, zum Beispiel auch mit einer Nasendusche
Geben Sie etwas Mandelöl auf ein Wattebäuschchen und tupfen Sie damit das Naseninnere aus, das pflegt die Haut in der Nase und schützt vor Reizungen
Befeuchten Sie die Raumluft, 50 - 60 % Luftfeuchtigkeit sind zu empfehlen
Inhalieren Sie über einer Schüssel mit (Meer)Salzwasser
Lüften Sie gut Ihre Wohnräume, rauchen Sie nicht bzw. gehen Sie Rauchern aus dem Weg
Sollte es zu Verletzungen oder kleinen Blutungen in der Nase kommen, können Sie eine Wundsalbe (z.B. Bepanthen) verwenden, damit die Haut in der Nase wieder schnell abheilt.
Stellen Sie nachts neben Ihr Bett eine kleine Schüssel mit warmen Wasser, in das Sie etwas Lavendelöl geben
Trinken Sie viel, bevorzugt natürlich Wasser oder Tee
Verwenden Sie Nasensprays nur kurzzeitig, da manche die Nase schädigen können oder sogar abhängig machen!