Halsweh bzw. Halsschmerzen zeigen sich durch ein gewisses Gefühl von Enge im Hals, zudem treten brennende, teilweise auch stechende Schmerzen auf, sowohl beim Sprechen als auch beim Schlucken. Der Hals ist trocken, es kratzt im Hals. Oftmals kommt es auch zu Fieber, man fühlt sich krank und schlapp, die Mandeln können angeschwollen sein, es kann zu Kopfschmerzen kommen und der Appetitmangel kann wegbleiben.
Jeder von uns hat wohl schon einmal Halsschmerzen gehabt. Ausgelöst werden diese durch Viren oder Bakterien, aber auch die immer größere Umweltverschmutzung und die Verbreitung von Klimaanlagen können Halsschmerzen verursachen.
Halsschmerzen treten meist zusammen mit einem Kratzen im Hals auf, dazu kommt manchmal Fieber und ein Gefühl der Schwäche.
Wenn ein solcher Halsschmerz über mehrere Tage andauert, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen!
Pfeifen Sie regelmäßig. Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die viel Pfeifen, wesentlich weniger unter Halsschmerzen leiden als andere.
Geben Sie 10 Tropfen Teebaumöl in ein Glas lauwarmes Wasser und gurgeln Sie damit.
Gurgeln Sie mit Propolis-Tinktur. Geben Sie dazu ungefähr 15 Tropfen der Tinktur in ein Glas lauwarmes Wasser.
Auch Salbeitee kann bei Halsschmerzen helfen. Stellen Sie dazu aus einer Tasse kochendem Wasser und einem Esslöffel getrockneter Salbeiblätter einen Tee her, den Sie 8 min lang abgedeckt ziehen lassen, danach absieben und etwas abkühlen lassen.
Kräuter werden gemischt. Von dieser Teemischung nimmt man Für einen halben Liter Wasser 3 Teelöffel, setzt kalt an, lässt sie drei Minuten kochen und zehn Minuten ziehen, siebt ab und benutze den Teeabsud als Gurgelwasser, zudem trinke man 1 Tasse schluckweise warm.
Käsepappel-Tee kann bei Halsschmerzen helfen. Setzen Sie dazu einen viertel Liter Wasser mit drei Teelöffel Käsepappel an. Lassen Sie dies 8 h lang KALT ziehen, nicht kochen! Danach absieben, leicht erhitzen und in kleinen schlucken trinken.
Sorgen Sie für eine gut befeuchtete Raumluft, da eine trockene Luft die Schleimhäute austrocknet und sich so Bakterien und Viren leichter vermehren können.
Spülen Sie ihren Mund und Rachenraum jede Stunde mit einer Mischung aus einem viertel Liter lauwarmen Wasser und zwei Esslöffel trüben Apfelessig.
Gurgeln Sie mit Aloe Vera-Saft. Das darin enthaltene Acemannan wirkt gegen Entzündungen im Rachenraum und hat eine beruhigende Wirkung auf die Schleimhäute.
Nehmen Sie zweimal pro Tag einen Teelöffel Honig in den Mund, den Sie dort langsam zergehen lassen.
Geben Sie drei Tropfen Weihrauch-Öl in ein Glas lauwarmes Wasser und gurgeln Sie damit.
Trinken Sie Thymiantee, Kamillentee und Salbeitee. Dampfbäder mit Kamille können ebenfalls helfen.
Zerhacken Sie eine Zwiebel sehr fein, geben Sie die Masse auf ein Leintuch und wickeln Sie dieses Tuch um ihren Hals. Für 2 h tragen.
Zu drücken Sie noch warme, gekochte Kartoffeln zu einem Brei und beben Sie sie auf ein Tuch, das Sie sich dann um den Hals wickeln.
Aber Vorsicht: Achten Sie darauf, dass die Kartoffeln nicht mehr zu heiß sind, so dass Sie sich verbrennen.
Bei Halsschmerzen kann man einige warme Bratäpfel essen.
Ca. 5 g Brombeer-Blätter mit 100 ml heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach absieben. Gurgeln.
Ananas gegen Halsweh
Ein sehr gutes Mittel gegen Halsschmerzen ist eine frische Ananas.
Trinken Sie den Saft der Ananas oder kauen Sie kleine Ananasstücke über eine längere Zeit und spucken Sie die Stücke anschließend aus.
Trinken Sie viel Thymiantee.
Hacken Sie eine Zwiebel klein und geben Sie die Zwiebelmasse dann in ein Leintuch, das Sie dann um den Hals wickeln.
Das Trinken von viel Flüssigkeit (Mineralwasser, Fruchtsäfte, Tees) wirkt entzündungshemmend.
Auch Gurgeln oder das Lutschen von Halsbonbons wirkt lindernd auf die oft unangenehmen Schmerzen und Beschwerden.
Eis essen oder das Lutschen von Eiswürfeln kann Halsweh mildern, ebenso das Inhalieren, z. B. von Kamillentee.
Rufen Sie den Arzt an, wenn sehr kleine Kinder Halsschmerzen haben. Bei größeren Kindern und Erwachsenen sollte der Arzt hinzugezogen werden, wenn sich bestimmte Symptome einstellen bzw. verschlimmern: Kopfschmerzen, Apathie und Teilnahmslosigkeit, Fieber, schmerzende Mandeln, Brustschmerzen, Ohrenschmerzen.
Aconitum napellus C 30
Halsschmerzen nach kaltem und trockenen Wind oder Zugluft.
Betroffener hat plötzliche, starke Halsschmerzen, dazu hohes Fieber.
Betroffener hat einen heißen Rachen, Rachen ist rot, trocken und brennt.
Betroffener hat rote geschwollene Mandeln.
Betroffener hat viel Durst auf kalte Getränke.
Betroffener ist ängstlich und unruhig.
Verschlechterung durch Wärme, in der Nacht, durch alleine sein.
Verbesserung durch Kälte, durch Schwitzen und in Gesellschaft.
Apis mellifica C 30
Betroffener hat einen roten Rachen, ein stechendes und brennendes Gefühl im Hals.
Verbesserung durch kalte Getränke.
Arsenicum album C 30
Betroffener hat starke Schmerzen, die sich durch heiße Getränke bessern, dazu Angst, er ist unruhig, ist sehr schwach.