Thema Naturheilmittel
Dienstag, 29.1.2013, 11:48:00 Uhr
Bei Ohrenschmerzen helfen Zwiebelwickel
Kinder leiden ja öfters mal unter Ohrenschmerzen, meistens ist dann das Mittelohr entzündet.
Ein altes Hausmittel ist der Zwiebelwickel, der normalerweise wunderbare Hilfe leistet, bevor man zu Antibiotika greift. Hier können Sie lesen, wie man einen solchen Zwiebelwickel richtig herstellt und anwendet.
Ohrenschmerzen sind gemein
Ohrenschmerzen sind ja richtig gemein: Sie tun schrecklich weh und man kann kaum etwas dagegen machen, es hilft auch kein Streicheln oder Küssen, man kann die Schmerzen auch nicht wegmassieren. Und wenn dann das eigene Kind so schreiend und weinend vor einem liegt, dann zerreißt es einem schon mal das Herz.
Der Grund für diese starken Schmerzen ist einfach erklärt: Im Ohr staut sich Sekret und verstopft die sogenannte Ohrtrompete, so dass der Druck im Mittelohr nicht mehr ausgeglichen werden kann. Dieser entstehende Überdruck auf das Trommelfell ist dann der Auslöser für die Schmerzen. Als Auslöser für diese Erkrankung ist meist ein relativ einfacher Schnupfen verantwortlich.
Zwiebelsäckchen hilft
Zum Glück kann man ebenso einfach mit einem Zwiebelsäckchen gegen die Ohrenschmerzen helfen. Die in der Zwiebel enthaltenen ätherischen Öle kennt man ja üblicherweise vom Essen, und wenn man selbst schon einmal eine Zwiebel geschnitten hat, so weiß man, dass die ätherischen Öle Sekrete lösen und auch starken Tränenfluss verursachen. Verstopfungen im Mittelohr können durch diese ätherischen Öle der Zwiebel verflüssigt werden, so dass sie abfließen können. Zudem hat die Zwiebel eine antimikrobielle Wirkung, was Krankheitserregern entgegenwirkt.
Was benötige ich für einen Zwiebelwickel?
Ganz einfach: Natürlich eine Zwiebel und ein Leinentuch oder ein Leinensäckchen, eine Baumwollsocke tut es aber auch.
Schneiden Sie die Zwiebel ganz klein und quetschen Sie sie zusätzlich mit einem Nudelholz. Geben Sie dann die zerquetschte Zwiebel in die Socke, das Säckchen oder das Leintuch und legen Sie es auf das schmerzende Ohr auf. Am besten fixiert man die Zwiebelpackung dann mit einem zusätzlichen Tuch und wenn man es ganz gut meint, kann man noch eine nicht allzu heiße Wärmflasche darauflegen. Dies kann man mehrmals am Tag durchführen.
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Mittwoch, 12.1.2011, 17:12:54 Uhr
Der Tee bzw. Aufguss
Die einfachste Anwendung von Heilpflanzen ist in Form eines Tees, den ja eigentlich jeder kennen sollte. Ein solcher Tee wird auch gerne als Aufguss bezeichnet und ist relativ einfach und schnell herzustellen.
Zur Zubereitung eines Kräutertees bieten sich Teebeutel bzw. besser noch getrocknete (selbst gesammelte) Heilkräuter an.
Einen solchen fertigen Tee trinkt man üblicherweise in mehreren kleinen Schlückchen und relativ warm. Wer möchte, kann den Tee auch mit Zucker süßen (außer bei einigen Anwendungsgebieten), man kann aber auch Honig zum Süßen verwenden. Hier sollte man beachten, dass der Honig erst zugegeben wird, wenn der Tee unter 40 Grad abgekühlt ist, da ansonsten die gesundheitsförderlichen Stoffe im Honig verloren gehen.
Herstellung eines Tees
- Nehmen Sie einen oder zwei Teelöffel der Heilkräuter und geben Sie sie in eine Tasse (in einem Teeei oder einem Filter).
- Geben Sie kochendes Wasser hinzu.
- 10 Minuten ziehen lassen,
- absieben
- ... und trinken.
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Donnerstag, 4.11.2010, 15:56:07 Uhr
Ein Verkaufsverbot für Heilpflanzen in Europa ab dem 1. April 2011?
Wehren Sie sich dagegen, helfen Sie mit, diesen Gesetzesentwurf zu stoppen!
Hintergrund
Das Europaparlament hat in seiner ganzen Weisheit beschlossen, ab dem 1. April 2011 den Verkauf von ungeprüften und unzugelassenen Kräutern, die eine heilende Wirkung besitzen, zu untersagen. Für den Verkauf sollen dann nur noch geprüfte und vor allem zugelassene Heilpflanzen freigegeben sein.
Was sagt uns das?
Heilkräuter, die seit tausenden Jahren dem Menschen auf dem Weg zur Gesundung begleitet haben, sind plötzlich nicht mehr gut genug, um frei verkauft werden zu dürfen.
Die Argumente dafür dürften sein:
- Schutz der Verbraucher
Aber mal unter uns
Heilkräuter, die zur Anwendung als Tee oder für andere Heilzwecke gedacht sind, unterliegen dem Lebensmittelrecht. Und wie uns die Politik immer wieder beteuert, ist dies doch eines der besten weltweit.
Jedes Heilkraut, das in den Handel gelangt (außer vielleicht die, die man auf dem Wochenmarkt kaufen kann), werden also genauestens geprüft, damit eine gewisse Reinheit garantiert werden kann. Kein Anbieter von Tees oder sonstigen Produkten kann es sich leisten, schädliche Produkte zu verkaufen, da er sonst ziemlich schnell vom Markt verschwinden würde... Wozu dann also noch diese zusätzliche Prüferei und Zulasserei von Heilkräutern?
Wenn man gemein wäre...
... würde man sagen, das alles dient nur dazu, dass die Pharmakonzerne die unbeliebte Konkurrenz aus der Natur für sich vereinnahmen möchten, da ja nur große Pharmaunternehmen finanziell und personaltechnisch in der Lage sind, große Studien über die Wirksamkeit von Heilpflanzen durchzuführen. Und schließlich geht es auch hier um einen Milliardenmarkt, den man wohl anzapfen möchte.
Zudem wären solche geprüften Kräuter dann wohl auch nur noch in der Apotheke zu beziehen, da sie dann wahrscheinlich als Arzneimittel gelten würden. Das würde wohl auch bedeutet, dass solche Mittel dann erheblich teuerer werden würden.
Aber natürlich bin ich nicht gemein und unterstelle NUR die beste Absicht dahinter.
Trotzdem
Hier geht es meiner Meinung nach etwas zu weit mit der Eurokratie, solche Gesetze will die Bevölkerung nicht.
Helfen Sie mit, das zu verhindern!
Und wie?
Es gibt beim Petitionsausschuss des Bundestages die Möglichkeit, dagegen zu stimmen.
Melden sich 50000 Bürger, die dagegen sind, muss neu verhandelt werden. Leider waren es heute erst knapp 24000, und die Zeit drängt! Denn diese Petition läuft am 11.11.2010 ab. Wenn die Bürger, also SIE, nichts dagegen unternehmen, wird es wohl so kommen, dass dieses unselige Gesetz in Kraft tritt und wir alle unsere Heilkräuter nur noch von Pharmaunternehmen beziehen dürfen... Und wer will das schon?
Sie finden ganz unten auf dieser Seite den Text der Petition, den Sie sich gerne durchlesen können.
Melden Sie sich dann beim Petitionsausschuss mit Ihrem Namen an und stimmen Sie gegen dieses Gesetz.
Zur Petition
Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...dass das Verkaufsverbot von Heilpflanzen in der EU ab dem 1. April 2011 in Deutschland nicht greift.
Laut Europäischer Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD) wird der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten stark eingeschränkt.
Begründung
Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden. Damit werden Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert, die zugelassen werden müssen. In allen EU Länder wird es dann verboten sein Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen, die keine Lizenz haben.
Naturstoffe, denen man eine Heilwirkung zuschreibt werden nicht mehr als Lebensmittel eingestuft, sondern als Arznei. Nur was man patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren kann ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst ist illegal.
Unsere Gesundheit wird dadurch nicht geschützt, sondern es werden die Umsätze und Profite der Großkonzerne gesichert. Wir sollten selber entscheiden was gut für uns ist und welche Mittel wir nehmen, ob chemische Bomben oder sanfte Naturheilmittel.
Dadurch erfahren auch Krankenkassen eine Erleichterung weil immer mehr Leute dazu übergehen, Naturprodukte ohne Rezeptschein zu kaufen.
Hier nochmal der Link zur Petition:
Zur Petition
Update zum Ende der Zeichnungsfrist
Nachdem die Frist am 11.11.2010 abgelaufen war, haben sich 121819 Bürger eingetragen.
Es bleibt abzuwarten, was nun passieren wird...
Es gibt übrigens auch eine Petition auf europäischer Ebene...
...die man getrost auch unterzeichnen sollte. Leider ist der Petitionstext auf Englisch.
Hier gehts zur europäischen Petition.Und schließlich noch das neue Projekt PRO-KRÄUTER, wo man hoffentlich immer auf dem neuesten Stand bleiben kann, wie es nun weitergeht.
PS: Dieser Text ist eine freie Meinungsäußerung meinerseits, die sich auf den Artikel 5 unseres Grundgesetzes stützt:
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten (…) Eine Zensur findet nicht statt."
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Freitag, 24.9.2010, 10:14:47 Uhr
Schwarzkümmel - Schwarzkümmelöl
Im Ursprungsgebiet des Schwarzkümmels, dem Orient, verwendet man ihn schon seit mehr als 3000 Jahren als Heilmittel. Inzwischen wird der Schwarzkümmel aber auch bei uns Gewürz und Heilpflanze sehr geschätzt, leider geriet der Schwarzkümmel in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit.
Der Schwarzkümmel enthält Vitamine und Spurenelemente, die man als Antioxidantien bezeichnet. Diese wirken sich positiv auf unser Immunsystem aus. Zudem sind entzündungshemmende und schmerzlindernde Substanzen im Schwarzkümmel enthalten, außerdem Vitamin E, Biotin, Folsäure und Pantothensäure.
Neuere Untersuchungen deuten z.B. darauf hin, dass Schwarzkümmelöl eine positive Wirkung zur Krebstherapie besitzt, so besteht die Vermutung, dass Schwarzkümmel, wie er oft auf türkischem Brot zu finden ist, Darmkrebs vorbeugen kann.
Schwarzkümmelöl kann auch äußerlich eingesetzt werden, z. B. bei Hautbeschwerden. Überwiegend findet jedoch eine innerliche Anwendung statt, üblicherweise als Kapseln aus der Apotheke. Der Geschmack von Schwarzkümmelöl ist nicht jedermanns Geschmack, da das Öl aber so gesund ist, gewöhnt man sich jedoch gerne daran.
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Sonntag, 27.6.2010, 20:25:45 Uhr
Teebaumöl
Die Aborigines nutzen die Heilkraft des Teebaumes, der hauptsächlich in Australien wächst, vermutlich schon seit Jahrhunderten.
Das Teebaumöl wird in Australien auf riesigen Plantagen gewonnen.
Teebaumöl ist ein "Allzweckheilmittel" und sollte bei der Behandlung von Krankheiten nicht fehlen. Es kann für viele Bereiche angewendet werden, da es entzündungshemmend ist, desinfiziert, schmerzstillend und keimtötend wirkt. Es ist sehr gut verträglich - Allergiker sollten allerdings vorher testen, inwieweit sie es vertragen, allerdings sind nur wenige allergische Reaktionen auf das Teebaumöl bekannt. Einfach in die Armbeuge einen Tropfen Teebaumöl geben und einreiben. Sollte nach einiger Zeit keine Reaktion auftreten, so kann es ohne Bedenken angewendet werden.
Zudem hat es noch eine abschreckende Wirkung auf Insekten.
Da das Öl immer nur tröpfchenweise angewendet wird, ist es sehr lange haltbar. Allerdings sollte es immer wie jedes ätherische Öl in dunklen Flaschen gelagert werden.
Bei jeder Anwendung reicht eine geringe Menge aus, es sollte nicht zu viel Teebaumöl angewendet werden.
Seine Wirkung ist entzündungshemmend, schmerzmindernd, hilft gegen Viren und Infektionen, zur Reinigung der Haut.
Teebaumöl hilft gegen folgende Beschwerden
Abgespanntheit, Abszesse, stärkt die Abwehrkräfte, Akne, Arthritis, Geschwüre, Blasenentzündung, Blutergüsse, Brandwunden, Bronchitis, Desinfektion, Drüsenfieber, Durchfall, Eierstockentzündung, Ekzeme, Entzündungen, Fieber, Furunkel, Fuß- und Beinschmerzen, Pilze, Grippe, Genitalbereich, Anwendung in der Schönheitspflege, Halsschmerzen, Hautentzündungen, Infektionen, Husten, Insekten, Heiserkeit, Juckreiz, Läuse, Kopfschmerzen, Krampfadern, Masern, Mundgeruch, Muskelkater, Nägel, Prellungen, Zahnpflege, Rheuma, Schnupfen, Sonnenbrand, Stress, Verspannung, Verstauchung, Warzen, Zahnschmerzen, Pickel u. v .m.
Anwendungsgebiete
- Bei Verletzungen der Haut, Schnitten, Brandwunden, Verstauchungen, Quetschungen, Pickeln und Hautunreinheiten kann das Teebaumöl direkt mit einem sauberen Tuch oder Wattebäuschen aufgetragen werden.
Für Waschung z. B. einen Waschlappen anfeuchten, Teebaumöl darauf träufeln und die Stelle damit waschen.
- Massageöl
Bei Verspannungen, Schmerzen am ganzen Körperbereich, z. B. für Fuß- und Rückenmassagen. Für ein Massageöl kann Olivenöl, Jojobaöl oder Mandelöl als Grundlage verwendet werden, davon dann ca. 100 ml Öl mit 50 Tropfen Teebaumöl versetzen. Gut mischen, dunkel lagern. Bei einmaliger Nutzung: 1 Esslöffel Öl mit 2 bis 3 Tropfen Teebaumöl.
- Inhalation
Bei Verletzungen im Mund-Rachen-Nasenbereich, aber auch bei Hautunreinheiten. Die Augen bei der Inhalation gut verschließen. Inhalationszeit ca. 10 Minuten
- Voll- und Sitzbäder
Bei Verspannungen oder Muskelkater empfiehlt sich ein Vollbad, bei Fußschmerzen ein Fußbad.
Normalerweise ca. 8 - 10 Tropfen Teebaumöl auf ein heißes Bad. Für ein Fußbad 5 Tropfen.
Teebaumöl kann auch vorher in ein Ölbad gemischt werden, so verbindet es sich besser mit dem Wasser.
- Wickel und Kompressen
Eitrige Wunden, Verstauchungen, Splitter etc. mit einem Umschlag aus einem Waschlappen mit heißem Wasser und 3 - 5 Tropfen Teebaumöl auf die Wunde legen. Über Nacht einwirken lassen.
- Tampons und Zäpfchen
Bei Unterleibsschmerzen empfiehlt es sich auf einen Tampon 2 - 3 Tropfen Teebaumöl zu geben und dies ca. 10 Stunden eingeführt zu lassen. Die Anwendung nicht während der Menstruation durchführen.
- Aromatherapie
8 - 10 Tropfen Öl in eine Duftlampe oder Luftbefeuchter geben, schreckt Ungeziefer ab, hat einen angenehmen Duft, hilft bei Erkrankungen der Atemwege, entspannt, klärt den Geist.
- Gurgeln
Bei Erkrankungen des Hals- und Rachenbereiches. Auf ein Glas Wasser ca. 5 Tropfen Teebaumöl geben, dann gurgeln. Dies sollte mehrmals täglich wiederholt werden.
- Tropfen
Einen Esslöffel Öl und 2 - 7 Tropfen Teebaumöl mischen. Dies eignet sich als Nasen oder Ohrentropfen.
- Teebaumöl - Haushaltsmittel
50 Tropfen Teebaumöl auf einen Eimer Wischwasser geben. Oder 50 Tropfen auf eine Portion Flüssigwaschmittel geben. Teebaumöl wirkt antibakteriell, keimtötend und ist umweltfreundlich.
- Shampoo
Ein pH-neutrales Shampoo mit ca. 60 Tropfen Teebaumöl mischen.
- Creme
1 EL Feuchtigkeitscreme mit ca. 20 Tropfen Teebaumöl vermischen. Oder der normalen Creme vor dem eincremen ca. 1 - 2 Tropfen Teebaumöl beigeben.
- Gesichtswasser
Ca. 100 ml destilliertes Wasser mit 20 - 25 Tropfen Teebaumöl mischen.
- Haarwasser
Für ein Haarwasser ca. 100 ml 50%gen Alkohol mit 5 ml Teebaumöl vermischen.
- Mundwasser
5 - 10 Tropfen Öl in ein Glas warmes Wasser.
- Zahnpasta
2 - 4 Tropfen Öl auf die Zahnbürste geben.
Mehr zum Teebaumöl auch hier...
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Donnerstag, 22.4.2010, 16:10:27 Uhr
Johanniskrautöl – Rotöl selbst herstellen
Viele kennen aus ihrer Kindheit noch das Johanniskrautöl, oder auch Rotöl genannt, das immer dann aufgetragen wurde, wenn man sich als Kind verletzt hat.
Zur Herstellung benötigen Sie frische Johanniskrautblüten und Olivenöl, dazu noch ein Glas zum Ansetzen. Übrigens wird empfohlen, solche Johanniskrautblüten zu verwenden, die man bei Sonnenschein gepflückt hat.
Johanniskrautöl selbst herstellen
- Füllen Sie das Glas zu zwei Dritteln mit den frischen Johanniskrautblüten und gießen Sie so viel Olivenöl dazu, dass die Johanniskrautblüten bedeckt sind.
- Dann das Glas gut verschließen.
- Drei bis sechs Wochen in der Sonne stehen lassen, am besten auf der Fensterbank.
- Ab und an gut durchschütteln.
- Nach sechs Wochen sollte das Johanniskrautöl tief rot sein (daher auch der Name Rotöl).
- Nach sechs Wochen absieben und das Rotöl in eine Flasche füllen.
- Flasche mit dem Herstellungsdatum beschriften.
Fertig. Schon haben Sie Ihr eigenes Rotöl, das man übrigens auch gut als Geschenk verwenden kann.
Anwendung des Johanniskrautöls
Man kann das Rotöl sowohl äußerlich als auch innerlich einsetzen.
Die äußerliche Anwendung erfolgt durch auftragen auf die betroffenen Stellen und empfiehlt sich bei Wunden, Entzündungen, bei Rheuma, Hexenschuss oder Ischias.
Auch Kompressen mit Rotöl sind möglich.
Innerlich angewandt hilft das Rotöl zur Stärkung der Nerven und zur Entspannung. Dazu nimmt man einen Teelöffel Rotöl vor einer warmen Mahlzeit oder vor einem warmen Getränk ein.
Rotölkapseln
Das Rotöl ist inzwischen auch als Kapsel in der Apotheke erhältlich und dann natürlich für die innerliche Anwendung gedacht.
Diese Kapseln sollte man ebenfalls vor einer Mahlzeit mit etwas Flüssigkeit einnehmen, wenn man möchte, auch mit warmen Tee.
Rotöl - Zusammenfassung der Wirkung
Das Johanniskrautöl hemmt Entzündungen, hilft bei Wunden, Quetschungen, bei Prellungen, bei Verstauchungen und bei leichten Verbrennungen. Es hat eine schmerzstillende und antibiotische Wirkung. Innerlich stärkt es die Nerven und hilft zu entspannen.
Vorsicht
Das Johanniskraut macht empfindlich gegenüber Sonnenlicht und UV-Strahlung, wenden Sie das Johanniskrautöl also nicht an, wenn Sie danach in die Sonne oder ins Solarium gehen.
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Montag, 22.2.2010, 20:08:57 Uhr
Heilerde
Die Heilerde ist ein Heilmittel, das schon seit Urzeiten bekannt ist. Bereits unsere Vorfahren wussten von ihrer besonderen Wirkung auf den Organismus.
Und in frühen Kulturen wie bei den Indern, Chinesen, Babyloniern, Assyrern und Ägyptern wurde die Heilerde schon volksmedizinisch genutzt.
Was macht denn Erde zur Heilerde?
Natürlich kann man nicht einfach im Garten die Erde in die Gläser schaufeln. Die echte Heilerde besteht aus Gesteinsstaub, der aus tiefen Schichten der Erde gefördert wird. Die Grundsubstanz muss absolut frei von Erregern und Schadstoffen sein. Wichtige Mineralien, wie z. B. Kieselerde, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kalium, Natrium, Kupfer und Kobalt, um nur einige zu nennen, macht die Heilerde für den Menschen erst wirklich wertvoll. Besonders bekannt sind Heilerden aus reinem Löss z .B. die Luvos-Heilerde und die Grüne Mineralerde.
Was macht man mit Heilerde?
Zum einen kann man sie äußerlich anwenden, in Form von Wickeln, Umschlägen, Kompressen oder auch als Schönheitsmasken.
Aber auch innerlich aufgelöst im Wasser oder Tee. So kann man sie bei leichteren Beschwerden einsetzen, beispielsweise bei Hautunreinheiten, Gelenkbeschwerden, leichten Verbrennungen, oder bei Durchfall, Magenübersäuerung oder Darmträgheiten, bei Sodbrennen oder zur Darmregulierung. Da Heilerde Giftstoffe im Darm binden kann, hat sie reinigende Wirkung auf den Darm und so auf den ganzen Körper. Auch ein erhöhter Cholesterinspiegel kann durch Heilerde gesenkt werden.
Natürlich ersetzt die Heilerde keinen Arzt oder Heilpraktiker! Doch kann man mit ihr gut vorbeugen. Von Heilerde kann man in Kuren, beim Fasten oder eben auch in der Schönheitspflege Gebrauch machen.
Innerliche Anwendung von Heilerde
Geben Sie einen bis zwei Teelöffel Heilerde in ein halbes Glas Leitungswasser, Mineralwasser oder auch Tee, verrühren Sie das gut und trinken Sie in kleinen Schlucken.
Wenn Sie eine besonders hohe Konzentration im Darm wünschen, können Sie die Heilerde auch pur einnehmen.
Dosierung zu innerlichen Anwendung
Pulver: Mehrmals am Tag kleine Mengen.
Kapseln: Eine bis zwei Kapseln dreimal am Tag.
Vorsicht:
Heilerde kann die Wirkung von anderen Medikamenten herabsetzen, deshalb also bitte nicht gleichzeitig mit anderen Medikamenten einnehmen, sondern wenigstens eine Stunde warten.
Was bringt eine Heilerdenkur?
So eine Kur sollte man im Frühling und im Herbst 4 - 6 Wochen durchführen, so ist sie für Jedermann zur allgemeinen Vorbeugung geeignet.
- Sie regt die Abwehrkräfte des eigenen Körpers an.
- Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert.
- Der Stoffwechsel wird gefördert.
- Vorbeugung gegen "Ablagerungskrankheiten"
- Bindung von Bakterien und Krankheitskeimen
- Schützt vor Umweltgiften.
- Der Körper erhält lebenswichtige Mineralstoffe und Spurenelemente.
- Verbesserung des Allgemeinbefindens
Wann ist eine Heilerdenkur sinnvoll?
- Zur Normalisierung des Verdauungssystems
- Bei Sodbrennen, Blähungen, Magenbeschwerden etc.
- Zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes
- Zur Entschlackung und Entgiftung allgemein
- Bei unreiner Haut
- Bei brüchigen Nägeln und eigensinnigen Haaren
Äußerliche Anwendung von Heilerde
Rühren Sie die Heilerde mit etwas Wasser oder auch Essigwasser (am besten Apfelessig) oder auch etwas Kamillentee zu einem Brei an, den Sie dann für Wickel, Packungen oder auch Pflaster einsetzen können.
Wickel mit Heilerde
Befeuchten Sie ein Leintuch und wringen Sie es dann gut aus. Geben Sie dann den Heilerdenbrei auf die Haut und wickeln Sie dann das Tuch darum. Alternativ können Sie den Brei auch auf das Tuch geben und dann um die betroffene Stelle legen. So lange angelegt lassen, bis der Heilerdenbrei getrocknet ist.
Pflaster mit Heilerde
Geben Sie den Brei aus Heilerde direkt auf die entsprechende Hautpartie (z. B. bei Insektenstichen), lassen Sie den Brei trocknen und waschen Sie ihn mit kaltem Wasser ab.
Heilerde ist erhältlich in Drogerie, Reformhaus oder Apotheke.
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Montag, 22.2.2010, 20:04:57 Uhr
Ölziehkur und Ölziehen - Was ist eine Ölziehkur?
Die Ölziehkur entstammt der russischen Volksmedizin und wurde von Dr. Karach, Onkologe, an einer Tagung in der UdSSR vorgestellt.
Er erklärte einen einfachen Heilprozess des menschlichen Körpers mit Hilfe von kaltgepresstem Sonnenblumenöl. Der Inhalt seines Referates rief Zweifel und Verwunderung hervor, aber nach Überprüfung seiner Öltherapie kann sich jeder von der Stichhaltigkeit der Argumente überzeugen und die Wirkung am eigenen Körper erfahren.
[alp:../images/oelziehen.jpg x=300 'Ölziehen']
Was geschieht bei einer Ölziehkur und wie geht man vor?
Man nimmt einen Esslöffel Sonnenblumenöl (kaltgepresst) in den Mund, dieses wird nun gesaugt, geschlürft und durch die Zähne gezogen, für 15 - 20 Minuten, ohne es herunterzuschlucken! Dies vollzieht man am besten vor dem Frühstück. Während dieses Vorganges zieht das Öl viel Speichel mit Gift- und Abbaustoffen. Das Öl wird zuerst dickflüssig, dann dünnflüssig und hat eine milchig-weiße Farbe, wonach es ausgespuckt wird. Wichtig: nicht schlucken! Denn nun befinden sich Bakterien, Krankheitserreger und andere schädliche Substanzen im Öl. Nach dem Ausspucken die Mundhöhle gründlich spülen und die Zähne mit der Zahnbürste reinigen.
Wann ist eine Ölziehkur angezeigt?
Die Ölkur wirkt bei allen Arten von Krankheiten und Leiden, weil sie die körpereigenen Abwehrkräfte steigert. Außerdem wirkt sie sehr wirksam vor gefürchteten chronischen Leiden (Herz-Kreislauf, Stoffwechsel, Krebs etc.) Bei Personen mit mehreren Leiden ist anfangs eine Verschlechterung des Zustandes möglich, auch eine Erhöhung der Körpertemperatur ist kein Grund die Kur abzubrechen. Der Organismus erholt sich mit Sicherheit!
Wie lange geht eine Ölziehkur?
In der Regel 14 Tage, bei chronischen Leiden länger.
Welche Wirkungen zeigen sich?
- Der Organismus bekommt seine ursprüngliche Kraft und Frische zurück.
- Ruhiger Schlaf stellt sich ein (man ist nach dem Schlaf nicht mehr Müde).
- Zahnfleischbluten geht weg.
- Zähne werden fester und weißer.
- Erinnerungsvermögen kehrt zurück.
Wichtig: Die Sonnenblumenöltherapie kann die medizinischen Abklärungen von Krankheiten durch einen Arzt oder Heilpraktiker nicht ersetzen!
Ausdrücklich betonen möchte ich, dass mit der Weitergabe dieser Erkenntnisse keine Haftung übernommen wird!
Hier nochmals eine Liste, wann so eine Ölkur Sinn machen kann:
- Allergien
- Kopfschmerzen / Migräne
- Infektanfälligkeit
- Rheuma (Arthritis / Arthrose)
- Zahnfleischerkrankungen, lockere Zähne
- chronische Müdigkeit
- Verhinderung der Zerstörung des Organismus
- Belastung durch Umweltgifte
Kaum eine andere Naturheilmethode entgiftet den Körper so gründlich
Kaum eine andere Naturheilmethode entgiftet den Körper so gründlich wie die Kur mit Sonnenblumenöl. So ist es nach Dr. Karach möglich, viele Krankheiten zu heilen, auch solche die vielleicht durch das Einnehmen giftiger, chemischer Arzneimittel verursacht wurden.
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Montag, 22.2.2010, 20:00:58 Uhr
Schröpfen
Schröpfen wird die Technik mittels Saugglocken (Unterdruck) an die Haut zu gehen genannt.
Die Schröpfbehandlung ist seit Jahrtausenden bekannt. Schon in Mesopotamien (also vor über 5000 Jahren) war ein schröpfkopfartiger Gegenstand in einem Arztsiegel verankert. Bei den Griechen wurde das Schröpfen mittels Kuhhörnern und ausgehöhlten Kürbissen durchgeführt und später dann durch gläserne Schröpfköpfe ersetzt. Heute sind eigentlich nur noch Glas-Schröpfköpfe üblich. Wegen häufigen Missbrauchs kam im 11. und 15. Jahrhundert das Schöpfen in Verruf, bis 1928 Aschner dieses Ab- und Ausleitungsverfahren wiederentdeckte.
Man unterscheidet zwischen blutigem Schröpfen, trockenem Schröpfen und der Schröpfkopfmassage.
Wie geht das Schröpfen?
Mittels des Unterdruckes im Schröpfkopfgefäss wird auf die Haut und das darunter liegende Gewebe eine Saugwirkung ausgeübt, die zu einer Mehrdurchblutung mit kleinen Blutaustritten ins Gewebe führt. Dadurch werden "verbackene Stellen" gelöst und durch die Mehrdurchblutung werden alle Zellen wieder bestens versorgt und Schlacken abgeführt. Falls die Schröpfkopfgläser über bestimmten Zonen, sogenannten Head'schen Zonen, aufgesetzt werden, kann eine gezielte Wirkung auf innere Organe erzielt werden.
So wird durch das Schröpfen die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt, Muskelverspannungen und Gelosen beseitigt, sowie Krämpfe an inneren Organen gelöst.
Vorsicht ist geboten:
- bei offenen Wunden und Krampfadern
- Hypertonie und Hypotonie
- Blutern und Personen die blutverdünnende Medikamente einnehmen
- Bei der Magen/Bauchgegend
- Menschen die leicht zu Hämatomen ("blauen Flecken") neigen
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Samstag, 13.2.2010, 22:09:19 Uhr
Tipps und Hausmittel gegen Abgeschlagenheit
Unter Abgeschlagenheit versteht man einen körperlichen und geistigen Zustand, der sich eigentlich nur sehr unsicher definieren lässt.
Auch die Ursachen können sehr unterschiedlich sein: Es kann einfach an einigen durchgemachten Nächten liegen, an Schlafmangel, aber auch an einer Erkältung, an zu wenig Bewegung oder auch einem unbemerkten Herzinfarkt.
Wenn die Ursachen geklärt sind und als ungefährlich gelten, können Sie unter mehreren Naturheilmitteln und Hausmitteln wählen, damit Sie wieder in Schwung kommen.
Aber wie gesagt: Sind die Ursachen unklar, so sollten Sie sich erst an einen Arzt wenden!
Weitere mögliche Auslöser für Abgeschlagenheit
- starkes Übergewicht
- Kater
- depressive Zustände
- Bewegungsmangel
- Überarbeitung
- Schlafmangel
- Erkältung
- Krebs, Aids (Abgeschlagenheit wird auf längere Sicht aus unerklärlichen Gründen nicht besser)
- schlechte Luft
- schädliche Nebenwirkungen von Medikamenten
- "vegetative Dystonie"
- grippaler Infekt
- zu niedriger Blutdruck
Welche Heilkräuter bei Abgeschlagenheit helfen können
Melisse, Holunder, Hafer, Apfel, Baldrian, Johanniskraut, Kamille
Teemischungen gegen Abgeschlagenheit
- Bei Abgeschlagenheit
25 g Thymian
10 g Silbermantel
10 g Baldrian
15 g Ehrenpreis
10 g Knabenkrautwurzel
20 g Veilchen, wohlriechend
5 g Bärlapp
5 g Wermut
5 g Habichtskraut
5 g Lavendel
Alle Kräuter mischt man zusammen und bereitet sich davon täglich einen Tee. Auf 1/4 Liter Wasser nimmt man 1 Esslöffel dieser Teemischung und lässt aufkochen, siebt ab, süßt nach Belieben und trinkt den Tee am Tage schluckweise.
10 g Bitterklee
10 g Enzianwurzel
10 g Kalmuswurzel
Zubereitung und Gebrauch: 1 Esslöffel der Mischung auf 1 Tasse Wasser, einige Minuten kochen, dann zehn bis fünfzehn Minuten ziehen lassen und absieben. Alle 2 Stunden 1 - 2 Schluck trinken.
Ätherische Öle
Rosmarin, Geranium, Eisenkraut, Eukalyptus, Ingweröl, Niaouli, Pfefferminz, Salbei, Rosenöl, Thymian
Bachblüten, die helfen können
Oak, Hornbeam, Gentian, Gorse, Olive, Wild Rose
Diät
Sehr nahrhafte, aber leicht verdauliche Kost, viel rohes Obst, als Getränk Fruchtsäfte
Ernährung bei Abgeschlagenheit
Frische Lebensmittel, viele Vitamine, viel Obst und Gemüse
Wasseranwendungen
Halbbäder von zirka 30° C mit Abkühlung bis 25° C oder auch Rückenguss von zirka 25° C; abends eine kühle Abwaschung oder Abreibung.
Was Sie noch tun können
- viel schlafen
- viel Sport und Bewegung
- Wechselduschen, also warm - kalt, um den Kreislauf in Schwung zu kriegen
- für guten Stuhlgang sorgen
Führen diese Maßnahmen nicht zum Ziel, dann liegen besondere Ursachen vor, die der Arzt feststellen muss.

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