Die einfachste Anwendung von Heilpflanzen ist in Form eines Tee's, den ja eigentlich jeder kennen sollte. Ein solcher Tee wird auch gerne als Aufguß bezeichnet und ist relativ einfach und schnell herzustellen.
Zur Zubereitung eines Kräutertee's bieten sich Teebeutel bzw. besser noch getrocknete (selbst gesammelte) Heilkräuter an.
Im Ursprungsgebiet des Schwarzkümmels, dem Orient, verwendet man ihn schon seit mehr als 3000 Jahren als Heilmittel. Inzwischen wird der Schwarzkümmel aber auch bei uns Gewürz und Heilpflanze sehr geschätzt, leider geriet der Schwarzkümmel in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit.
Schwarzkümmel enthält Vitamine und Spurenelemente, die man als Antioxidantien bezeichnet. Diese wirken sich positiv auf unser Immunsystem aus. Zudem sind entzündungshemmende und schmerzlindernde Substanzen im Schwarzkümmel enthalten, außerdem Vitamin E, Biotin, Folsäure und Pantothensäure.
Viele kennen aus Ihrer Kindheit noch das Johanniskrautöl, oder auch Rotöl genannt, das immer dann aufgetragen wurde, wenn man sich als Kind verletzt hat.
Zur Herstellung benötigen Sie frische Johanniskraut-Blüten und Olivenöl, dazu noch ein Glas zum Ansetzen. Übrigens wird empfohlen, solche Johanniskrautblüten zu verwenden, die man bei Sonnenschein gepflückt hat.
Die Heilerde ist ein Heilmittel das schon seit Urzeiten bekannt ist. Bereits unsere Vorfahren wussten von ihrer besonderer Wirkung auf den Organismus. Und in frühen Kulturen wie den Indern, Chinesen, Babyloniern, Assyrer und Ägyptern wurde die Heilerde schon volksmedizinisch genutzt.
Was macht denn Erde zur Heilerde? Natürlich kann man nicht einfach im Garten die Erde in die Gläser schaufeln. Die echte Heilerde besteht aus Gesteinsstaub, der aus tiefen Schichten der Erde gefördert wird. Die Grundsubstanz muss absolut frei von Erregern und Schadstoffen sein. Wichtige Mineralien, wie z.B. Kieselerde, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kalium, Natrium, Kupfer und Kobalt, um nur Einige zu nennen, macht die Heilerde für den Menschen erst wirklich wertvoll. Besonders bekannt sind Heilerden aus reinem Löss z.B. die Luvos-Heilerde und die Grüne Mineralerde. Weiterlesen...
Die Ölziehkur entstammt der russischen Volksmedizin und wurde von Dr. Karach, Onkologe, an einer Tagung in der UDSSR vorgestellt. Er erklärte einen einfachen Heilprozess des menschlichen Körpers mit Hilfe von kaltgepressten Sonnenblumenöl. Der Inhalt seines Referates rief Zweifel und Verwunderung hervor, aber nach Überprüfung seiner Öltherapie kann sich jeder von der Stichhaltigkeit der Argumente überzeugen und die Wirkung am eigenen Körper erfahren.
Was geschieht bei einer Ölziehkur und wie geht man vor?
Man nimmt einen Esslöffel Sonnenblumenöl (kaltgepresst) in den Mund, dieses wird nun gesaugt, geschlürft und durch die Zähne gezogen während 15 - 20 min. ohne es herunterzuschlucken! Dies vollzieht man am besten vor dem Frühstück. Während diesem Vorgang zieht das Öl viel Speichel mit Gift- und Abbaustoffen. Das Öl wird zuerst dickflüssig, dann dünnflüssig und hat eine milchig-weiße Farbe, wonach es ausgespuckt wird. Wichtig: nicht schlucken! Denn nun befinden sich Bakterien, Krankheitserreger und andere schädliche Substanzen im Öl. Nach den Ausspucken die Mundhöhle gründlich spülen und die Zähne mit der Zahnbürste reinigen.
Schröpfen wird die Technik mittels Saugglocken (Unterdruck) an die Haut zu gehen genannt.
Die Schröpfbehandlung ist seit Jahrtausenden bekannt. Schon in Mesopotamien (also vor über 5000 Jahren) war ein schröpfkopfartiger Gegenstand in einem Arztsiegel verankert. Bei den Griechen wurde das Schröpfen mittels Kuhhörnern und ausgehöhlten Kürbissen durchgeführt und später dann durch gläserne Schröpfköpfe ersetzt. Heute sind eigentlich nur noch Glas-Schröpfköpfe üblich. Wegen häufigen Missbrauchs kam im 11. und 15. Jahrhundert das Schöpfen in Verruf, bis 1928 Aschner dieses Ab- und Ausleitungsverfahren wiederentdeckte.
Unter Abgeschlagenheit versteht man einen körperlichen und geistigen Zustand, der sich eigentlich nur sehr unsicher definieren läßt.
Auch die Ursachen können sehr unterschiedlich sein: Es kann einfach an einigen durchmachten Nächten liegen, an Schlafmangel, aber auch an einer Erkältung, an zu wenig Bewegung oder auch einem unbemerkten Herzinfarkt.
Abführend 2 Teelöffel getrocknete Eschen-Blätter mit 250 ml. Wasser ansetzen, zum Kochen erhitzen und 3 Minuten ziehen lassen. Danach absieben und auf Trinktemperatur abkühlen lassen. Täglich 3 Tassen davon trinken.