Der Riesen-Bärenklau ist eine sehr giftige Pflanze, die ursprünglich aus Asien, genauer gesagt, dem Kaukasus, zu uns kommt. Über die Giftigkeit des Riesen-Bärenklaus wissen leider nur wenige Bescheid.
Der Riesen-Bärenklau wächst im Wald an feuchten Stellen, auf Wiesen oder an Wegrändern.
Der blaue Eisenhut gilt als eine der giftigsten Pflanzen in unserer Heimat, da bereits geringste Dosen zu schweren Lähmungserscheinungen führen, auch zu Lähmungen des Atemzentrums und des Herzens. Das schlimme daran ist, dass man dabei bei vollem Bewusstsein bleibt.
Der blaue Eisenhut wurde früher oft für Morde verwendet, so soll der römische Kaiser Claudius, Papst Hadrian VI. Und sogar der Prophet Mohammed damit getötet worden sein.
Im Ginster ist ein Gift enthalten, das Erbrechen, Kreislaufstörungen, Lähmungen und Krämpfe auslöst. Der Blutdruck steigt vorübergehend an, langfristig sinkt der Blutdruck jedoch stark ab, es kommt zu Lähmungen - auch des Herzens und der Atmung, was den Tod zur Folge hat.
Im Goldregen sind in allen Teilen der Pflanze gefährliche Alkaloide enthalten. Diese haben eine zunächst erregende Wirkung auf das zentrale Nervensystem, später kommt es aber zu Lähmungen, was schließlich zu einem Atemstillstand und schließlich den Tod führen kann.
Typische Vergiftungserscheinungen sind zum Beispiel schweres Erbrechen und sehr starker Durchfall. Bereits 20 der Samen des Goldregen sind für Kinder tödlich.
Der Riesenbärenklau, den man auch Herkulesstaude nennt, ist in Grünanlagen, Gärten und Parks zu finden. Was viele Menschen jedoch nicht wissen: Der Riesenbärenklau kann lebensgefährlich sein.
Giftstoffe, die man durch Berührung auf die Haut bekommt, können durch Sonnenlicht Reaktionen verursachen, zum Beispiel Rötungen, Schwellungen und Blasen, die bis zu einem tödlichen Schock reichen können.
Wie überall in Europa, so ist auch in Deutschland das Jakobskreuzkraut immer weiter auf dem Vormarsch. Im Jakobskreuzkraut sind Giftstoffe enthalten, die die Leber stark schädigen. Während große Mengen des Jakobskreuzkraut direkt tödlich wirken können, so können ständige kleinere Mengen nach einem gewissen Zeitraum zu Leberkrebs führen.
Am Ende des 11. Jahrhunderts führten die Assasine einen Kampf gegen all diejenigen, die gegen die Lehren des Mohammed verstießen. Natürlich gab es damals viele Todesopfer, so daß sie ständig Nachschub an Kriegern benötigten. Ihr Anführer hatte deshalb eine Idee: Er gab jungen Männern ein Extrakt mit Alraune, so daß sie gefügig wurden. Unter dem Einfluss dieser Droge zogen die jungen willenlosen Männer in den Krieg, viele starben dadurch.
In der Alraune ist ein Mix vieler tödlicher Stoffe, die das zentrale Nervensystem erregen, die munter machen und die Hemmschwelle senken. Später treten Halluzinationen auf, dann kommt es zu zentralen Lähmungen und schließlich zu einem Tiefschlaf. Wird die Dosis noch weiter erhöht, so sinkt die Körpertemperatur sehr stark ab und der Tod tritt durch eine Lähmung des Atemsystems ein.
Es ist schon lange her, da gab es auf Sardinien einen wirklich schrecklichen Brauch: Jeder, der zu alt war, um sich selber versorgen zu können, wurde von seinen Söhnen erschlagen oder über die Klippen ins Meer geworfen.
Damit sich diejenigen, die sterben sollten, ruhig verhielten, gab man ihnen einen Trunk, der das so genannte sardonische Grinsen auslöste. Dieses Grinsen war wie in das Gesicht eingemeißelt und wurde von den Bestandteilen der Safranrebendolde ausgelöst, die in diesem Trunk waren.
Der Stechapfel, den man auch Asthmakraut, Dornapfel, Dornkraut, Hexenkraut, Kratzkraut, Rauhapfel, Schlafkraut, Stachelnuss, Teufelsapfel oder Tollkraut nennt, wurde schon im Altertum als narkotisch und toxisch (also giftig) erkannt. Allerdings verwendete man ihn auch damals schon zu Heilzwecken. Auch zur Erzeugung von Halluzinationen und Rauschzuständen fand (und findet) der Stechapfel immer wieder Anhänger.
Leider ist der Stechapfel immer noch ein oft verwendetes Rauschmittel, und auch zur Tötung und Selbsttötung wird er immer wieder angewandt. Und auch für so genannte KO-Tropfen kann der Stechapfel (leider) verwendet werden. Weiterlesen...