Wem mehr oder weniger regelmäßig "die Spucke wegbleibt", der leidet wahrscheinlich unter Mundtrockenheit. Ursache dieser in der Fachsprache als Xerostomie bezeichneten Beschwerden: Die Speicheldrüsen produzieren nicht genügend Speichel.
Mundtrockenheit ist keine Bagatelle
Anders als viele glauben ist ein trockener Mund mitnichten eine Bagatelle, denn Mundtrockenheit kann unter anderem Schluckbeschwerden, Entzündungen der Mundschleimhaut, Zahnfleisch- und Zungenbluten, Geschmacksstörungen sowie Mundgeruch nach sich ziehen. Weiterlesen...
Wenn es um die eigenen Genitalien geht, dann schwanken viele Männer zwischen Mannesstolz und Scham. In beiden Fällen jedoch meidet die Mehrzahl von ihnen den Gang zum Urologen. Männer suchen den "Männer-Arzt" meist erst dann auf, wenn sie nicht mehr "funktionieren" oder Schmerzen haben. Bei einem urologischen Check-up wird nicht nur das äußere Genitale, sondern auch - rektal - die Prostata untersucht. Für viele Männer ein Tabubruch. Einige befürchten außerdem, daß in der Sprechstunde auch Fragen zu ihrem Sexualleben gestellt werden könnten. Das geht vielen Männern zu weit. Doch die Scham hat ihren Preis: Wenn die Beschwerden erst da sind, ist es oft schon sehr spät.
Sex im Alter - einem Tabu auf der Spur
Sexualität bedeutet in jedem Lebensabschnitt etwas anderes: Einmal steht die Lust am Ausprobieren, einmal der Kinderwunsch, einmal die Vertrautheit einer langjährigen Partnerschaft im Vordergrund - und manchmal wird Sexualität im Lauf eines Lebens auch nahezu bedeutungslos. Fest steht allerdings, daß die Häufigkeit sexueller Funktionseinschränkungen beim Mann mit zunehmendem Alter ansteigt. Hormonell bedingt nehmen sowohl Orgasmus- als auch Erektionsfähigkeit ab. Neuere Studien belegen, daß fast die Hälfte aller 50-jährigen Männer über Erektionsstörungen klagen. Bei den 60-Jährigen sind es 57 Prozent und bei den 70-Jährigen sogar 67 Prozent. Gleichzeitig ist trotz Verringerung der sexuellen Aktivität im Alter der Stellenwert sexueller Befriedigung von älteren Männern vergleichbar mit dem jüngerer Männer.
Nach einem scheinbar harmlosen Beginn kann sich aus Dauerhusten eine Krankheit entwickeln, die die Lebensqualität der Betroffenen immer stärker beeinträchtigt - COPD.
Wofür steht eigentlich COPD?
Im Namen der Krankheit „Chronic Obstructive Pulmonary Disease" stecken zwei wichtige Begriffe: „chronisch" und „obstruktiv", was so viel heißt wie „die Atemwege verlegend".
Manche Menschen infizieren sich in der Grippezeit mit nahezu jedem Virus, der gerade im Umlauf ist. Das kann auf ein geschwächtes Immunsystem im Körper zurückzuführen sein – möglicherweise verursacht durch eine Pilzinfektion.
Prinzipiell hat jeder Mensch Pilzkulturen auf der Haut oder im Darm, die normalerweise keinen Schaden anrichten. Während nämlich bei Menschen mit intaktem Immunsystem dieser natürliche "Pilzbefall" vom Körper reguliert wird, kann bei einem geschwächten Organismus die Balance zwischen "gutem" und "schädlichem" Pilzbefall gestört sein.
Statistiken belegen es: allein in Deutschland leiden über 3 Millionen Erwachsene am Tinnitus, einem ständigen Brumm- oder Pfeifton im Ohr. Was zunächst harmlos klingt, weil ja nichts weh tut, kann schnell zu einer grossen Belastung werden, weil das Dauergeräusch Tag und Nacht anhält und bei vielen Erkrankten auch nach Wochen oder gar Monaten nicht verschwinden will. Oft berichten die Betroffenen über grossen oder länger anhaltenden Lärm, dem sie ungeschützt ausgeliefert waren, bei vielen ging auch ein Hörsturz voraus, also eine drastische und plötzlich auftretende Verminderung des Hörvermögens bis zur Taubheit auf einem Ohr. Beides kann zu Schäden im Innenohr führen und irgendwann einmal das lästige Geräusch auslösen. Auch Nebenwirkungen von Medikamenten, eine schon bestehende Schwerhörigkeit oder ein Tumorleiden zählen zu den Ursachen. Inzwischen sind sich die Mediziner auch einig, dass Stress ebenfalls einen Tinnitus auslösen kann.
Zunächst sollte also nach der Ursache gesucht werden, bevor möglichst frühzeitig mit der Behandlung begonnen wird. Ärztlicherseits werden die Ohren mit einem Otoskop untersucht und das Hörvermögen getestet. Bei einer Schwerhörigkeit kann das Anpassen eines Hörgeräts das Geräusch in den Hintergrund drängen, so dass es kaum noch zu hören ist. Wird keine organische Ursache gefunden, kommt es sehr auf die subjektive Wahrnehmung an, welche Therapie am besten hilft. Manche Patienten kommen gut mit dem Dauerpfeifen zurecht, andere fühlen sich dadurch sehr gestört und in ihrer Lebensqualität eingeschränkt, können kaum noch an etwas anderes denken. Sie machen die Entdeckung, dass der Tinnitus sie auf etwas aufmerksam machen will. Jede Krankheit ist auch ein Signal des Körpers dafür, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Weiterlesen...
In Milch ist Milchzucker enthalten – die Laktose. Laktose ist ein so genannter Zweifachzucker, da er aus zwei einzelnen Bausteinen besteht: Der Glukose und der Galaktose.
Damit der Milchzucker im Darm verarbeitet werden kann, muß er gespalten werden. Dies geschieht durch ein Enzym, das Lactase heißt.