In der Regel verfügt ein Erwachsener über etwa 5 bis 6 Liter von der Flüssigkeit, die wir den "Saft des Lebens" nennen. Doch Blut ist nicht gleich Blut: Der eine hat die Blutgruppe 0, der andere vielleicht A oder B – oder AB. Seit 100 Jahren kennt man diese Blutgruppen und deren Unterfaktoren.
Vielleicht haben Sie ja Blutgruppe B, dann ist es das "Verbrecherblut" – so glaubte man jedenfalls lange Zeit. In einem New Yorker Gefängnis hatte man die Blutgruppen der Insassen getestet, und Blutgruppe B kam außergewöhnlich häufig vor. Das war in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. In den 60er Jahren hat man diese Theorie geprüft und festgestellt, daß viele der damaligen Probanden asiatische Namen hatten und der damals unterprivilegierten Schicht entstammten. In Asien ist die Blutgruppe B nämlich am häufigsten vertreten – so klärte sich das Phänomen im Nachhinein. Jetzt kommt wieder eine Blutgruppentheorie über den großen Teich – eine Theorie, die es uns wert war, sie einmal wissenschaftlich zu hinterfragen: die Blutgruppendiät.
Während der letzten Eiszeit beeckten riesige die nördliche Erdhalbkugel, unsere nördliche Halbkugel, und diese Gletscher zerrieben Felsen und Steine zu feinstem Staub. Der Löss, wie man diese inzwischen feste Staubschicht jetzt nennt, hat eine meist ockerfarbene, bläuliche oder grünliche Farbe - und dieser Löss ist das, was man heutzutage Heilerde nennt.
Viele Säugetiere wissen seit jeher Erde zu schätzen. Sie nehmen ab und an eine Kostprobe oder suhlen sich gern darin. Ein Schlammbad oder das Einreiben mit Lehm hilft bei der Haut- und Fellpflege und lässt Wunden schneller heilen.
Ampelotherapie nennt man eine Diät mit Weintrauben, die schon in der Antike bekannt war.
Die Weintraube gilt wegen ihrer entgiftenden und entschlackenden Wirkung als natürliches Mittel, das den Körper stärkt. Weintrauben helfen besonders bei einer trägen Verdauung und bei einem aufgeblähtem Magen. Weiterlesen...
Der englische Arzt Dr. Edward Bach (1886 – 1936) hat sie erfunden: die nach ihm benannte Bach-Blütentherapie. Dr. Bach war den sanften Therapien nicht vom Beginn seiner ärztlichen Tätigkeit zugeneigt. Zunächst arbeitete er viele Jahre als Immunologe und Bakteriologe. Sein Zeitalter war die Epoche der Entdeckungen auf diesem Fachgebiet, seine Faszination also durchaus verständlich.
In Deutschland entdeckte Robert Koch die Erreger von Milzbrand, Tuberkulose und Cholera, seinem Kollegen Emil von Behring gelang es, einen Impfstoff gegen Diphtherie zu entwickeln. In der naturwissenschaftlich orientierten Medizin herrschte also Aufbruchstimmung.