Eine Sehnenscheidenentzündung wird hervorgerufen durch eine Überlastung oder ständige Fehlhaltung. Meist tritt sie ohne Vorwarnung plötzlich auf und tut sehr weh, so daß die Bewegung stark eingeschränkt ist.
Sehr oft kommt es an den Handgelenken zu Sehnenscheidenentzündungen, z.B. durch häufiges langes Schreiben am Computer.
Eine Sehnenscheidenentzündung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, da dann, wenn sie chronisch wird, das Gewebe zersetzt werden kann. Deshalb sollte man also unbedingt etwas dagegen tun bzw. besser noch im Vorfeld vermeiden.
Hier einige Hausmittel bei einer Sehnenscheidenentzündung
Stellen Sie den betroffenen Körperteil möglichst ruhig.
Denken Sie darüber nach, woher die Sehnenscheidenentzündung kommen könnte (z.B. einer ungünstigen Sitzhaltung, einer schlechten Tastatur, von falschen Bewegungsabläufen)
Stützmanschetten aus der Apotheke oder Drogerie können einer Sehnenscheidenentzündung vorbeugen.
Wenn die Sehnenscheidenentzündung da ist, hilft es, die betroffenen Stellen zu kühlen.
Behandeln Sie ein Kohlblatt zu lange mit dem Nudelholz, bis Saft austritt. Geben Sie dann das Blatt auf die betroffenen Stellen. Über mehrere Stunden tragen.
Tragen Sie Arnikatinktur auf die betroffenen Stellen auf, auch Ringelblumentinktur bzw. -salbe kann helfen.
Stellen Sie einen Umschlag mit Heilerde und etwas verdünnten her, den Sie dann auf die betroffenen Stellen geben und mehrere Stunden tragen.
Massieren Sie die betroffenen Stellen mit Kümmelöl ein.
Massieren Sie die betroffenen Stellen mit Rosmarintinktur ein.
Auch Quarkauflagen können helfen: Geben Sie gekühlten Quark in ein Leintuch (fingerdick) und legen Sie dieses Tuch auf die betroffenen Stellen auf, mehrmals am Tag.
Essen Sie wenig Fleisch, trinken Sie wenig Wein und Bier.