Eine Nagelbettentzündung ist unangenehm und schmerzhaft. Durch kleinste Verletzungen können Bakterien und Pilze in das Nagelbett eindringen und Entzündungen hervorrufen.
Dadurch bilden sich Eiterungen, Schwellungen und vor allem auch Schmerzen. Eine solche Nagelbettentzündung sollte unbedingt behandelt werden, da ansonsten der Nagel nicht mehr richtig wachsen kann und im schlimmsten Fall entfernt werden muß.
Übrigens: Besonders Diabetiker leiden oft unter Nagelbettentzündungen.
Hier einige Hausmittel:
Waschungen mit Eichenrindenabkochung oder Auflagen mit Bochshornkleesamen.
Nagelentzündung
Nehmen Sie dazu:
25 g Frauenmantel
15 g Farnkraut
15 g Bibernelle
20 g Eibischkraut
20 g Holunderblüten
15 g Sanikel
Alle Kräuter werden gemischt. Auf einen Liter Wasser nimmt man fünf Esslöffel dieser Kräutermischung, setzt sie kalt an, läßt sie drei Minuten kochen und zehn Minuten ziehen, siebt nicht ab. Man steckt den entzündeten Finger oder die Zehe in diesen Absud. Stets warm verwenden, niemals kalt!
Baden Sie den Finger mehrmals am Tag in in Wasser aufgelöster Kernseife, in Teebaumöl (15 Tropfen in einer Tasse Wasser), in Rosmarin-Tee, in Schwedenbitter, Eichenrindentinktur, die Sie mit etwas Wasser verdünnen, in Kamillentee, in Arnika-Tee.
Geben Sie nach einem solchen Fingerbad Ringelblumensalbe auf die Wunde.
Zerreiben Sie etwas frischen Meerrettich und geben Sie Honig dazu, so daß ein schöner Brei entsteht. Auf das Nagelbett streichen und 15 Minuten einwirken lassen.
Geben Sie über Nacht Nelkenöl auf das Nagelbett.
Geben Sie über Nacht Aloe-Vera-Gel auf das Nagelbett. Kann auch tagsüber aufgetragen werden.
Zerwalken Sie ein Kohlblatt mit dem Nudelholz, wickeln Sie dann den entsprechenden Finger damit ein. Kann auch über Nacht getragen werden.