Die Migräne ist eine bei uns sehr weit verbreitete Erkrankung, die sich in heftigen Kopfschmerzen, verbunden mit Sehstörungen, Übelkeit und Schwindelgefühl darstellt.
Diese Migräne-Attacken treten regelmäßig und auch häufig auf, so daß die Betroffenen sehr darunter leiden und davon beeinträchtigt werden.
Migräne ist übrigens nicht zu vergleichen mit einem normalen Kopfschmerz.
Eine starke Migräne ist so heftig, daß jede Aktivität unmöglich ist!
Ein Migräne-Anfall steigert sich meistens allmählich und läuft in mehreren Phasen ab.
Zu Beginn spürt man einen leichten Kopfschmerz, verbunden mit leichtem Schwindelgefühl. Dies steigert sich dann so weit, daß man vom Schmerz wie gelähmt wird, erbrechen muß und ein starkes Schwindelgefühl hat. Des weiteren ist man sehr empfindlich gegenüber Geräuschen und Licht. Ein normal eingestellter Fernseher (Ton und Bildhelligkeit) kann zum Beispiel schon unerträglich sein.
Symptome
Hämmernde, wiederkehrende Schmerzen, meistens an einer Kopfseite im Augenbereich. Manchmal verbunden mit Sehstörungen. Reizbarkeit, Hautblässe, Benommenheit, Schwindel, Schwitzen. Migräne tritt meistens plötzlich, ohne Vorwarnung auf, ist manchmal mit eigenartigen Hör- und Tastempfindungen verbunden, auch mit Übelkeit, Erbrechen, Sprach- und Koordinationsschwierigkeiten sowie mit Lichtempfindlichkeit. Migräne tritt häufig in der Zeit der Monatsregel auf und dauert mehrere Stunden oder auch tagelang.
Migräne hat mehrere verschiedene Ursachen
Oft wird sie in der Familie weitervererbt. Aber auch hormonelle Ursachen, Stoffwechselstörungen oder Probleme mit den Halswirbeln können eine Migräne auslösen.
Weitere Faktoren sind Stress, Überanstrengung, zu wenig Flüssigkeit im Körper oder eine Reizüberflutung durch zu häufiges Fernsehen, laute Musik oder Computerspiele.
Um eine Migräne erfolgreich behandeln zu können sollte man natürlich die Ursachen herausfinden.
Was tun bei einer Migräne-Attacke?
Sorgen Sie für Ruhe. Vermeiden Sie Stress, zu viel Licht und Geräusche.
Legen Sie sich nach Möglichkeit hin.
Bekämpfen Sie den Schmerz frühzeitig! Warten Sie nicht, bis es nicht mehr anders geht. Wenn der Schmerz erst einmal richtig da ist, helfen nur noch starke Schmerzmittel, die jedoch auf Dauer starke Nebenwirkungen haben können.
Zu Beginn einer Migräne eigenen sich Schmerzmittel mit Azetylsalicylsäure. Es gibt inzwischen aber auch Schmerzmittel, die speziell für Migräne entwickelt wurden. Man sollte etwas "probieren", um das beste Mittel für sich zu finden.
Aber natürlich können auch Kräuter bei Migräne helfen. Besonders zu nennen wären hier Angelika, Augentrost, Baldrian, Basilikum, schwarze Johannisbeere, Lavendel, Majoran, Melisse, Wacholder und Waldmeister.
Bei Waldmeister sollte man allerdings beachten, daß er, bei zu häufigem oder zu starkem Gebrauch, wiederum Kopfschmerzen auslösen kann.
Einige Natur-Rezepte bei Migräne
Eine beginnende Migräne kann verhindert werden, wenn man reines Rosmarin-Öl in der Handfläche verteilt und die Dämpfe einatmet.
Zu gleichen Teilen Ackerschachtelhalm, Birkenblätter, Schafgarbe, Brennessel, Baldrianwurzel, Kamille, Spitzwegerich, 1/3 Teil Brombeerblätter und etwas Lavendel.
Einen Teelöffel der Mischung zusammen mit einer Tasse Wasser aufkochen, dann abgedeckt zehn bis fünfzehn Minuten ziehen lassen. Vor dem Essen schluckweise und ungesüßt trinken.
Morgens auf nüchternen Magen 1/16 l Petersiliesaft.
3 x täglich 1 Tasse Kümmel- oder Fencheltee trinken.
Generell viel trinken.
Zwingen Sie sich nicht zum Essen, wenn Sie Migräne haben.
Gehen SIe an die frische Luft, wenn Sie bemerken, daß ein Migräneanfall kommt.
Tipps bei "normalen" Kopfschmerzen
Minzöl auf Schläfen und in den Nacken einmassieren.
Streuen Sie eine handvoll Anis-Samen auf glühende Kohlen und atmen Sie den Rauch ein.
Melissentee bei Erkältung, Kopfschmerz, nervösem Magen und Schwindel
Einen Esslöffel Melissenblätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergiessen und etwa fünf Minuten ziehen lassen. Danach absieben. Bis zu zwei Tassen täglich.
20g Chinarinde, 10g Guarana, 15g Heidekraut, 15g Hopfen, 30g Kamille, 10g Kola, 30g Schafgarbe, 15g Schlüsselblume oder 25 g Baldrianwurzel, 25 g Aurikelwurzel, 25 g Johanniskraut, 25g Weidenrinde.
Ein Teelöffel Kräutermischung mit einem Tasse kochendem Wasser übergiessen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen, danach absieben. 2-3x täglich warm trinken.
5 Teile Melissenwurzel, 4 Teile Baldrianwurzel, 3 Teile Holunderblüten, je 2 Teile Frauenmantel und Pfefferminze, je 1 Teil Lavendel und Goldmelisse.
Heissaufguss täglich morgens und abends eine Tasse voll trinken.
Kopf und Stirn mit Majoranöl einreiben.
Heiße Kompressen in den Nacken legen.
Bei plötzlichem stechenden Schmerz 1 Tasse schwarzen Kaffee (ohne Milch und ohne Zucker!) mit dem Saft 1 Zitrone trinken.
Eine beginnende Migräne kann verhindert werden, wenn man reines Rosmarin-Öl in der Handfläche verteilt und die Dämpfe einatmet.
Zu gleichen Teilen Ackerschachtelhalm, Birkenblätter, Schafgarbe, Brennessel, Baldrianwurzel, Kamille, Spitzwegerich, 1/3 Teil Brombeerblätter und etwas Lavendel.
Einen Teelöffel der Mischung zusammen mit einer Tasse Wasser aufkochen, dann abgedeckt zehn bis fünfzehn Minuten ziehen lassen. Vor dem Essen schluckweise und ungesüßt trinken.
Morgens auf nüchternen Magen 1/16 l Petersiliesaft.
3 x täglich 1 Tasse Kümmel- oder Fencheltee trinken.
Kopfschmerzen lindern durch Akupressur
Die richtige Ausgangsposition für diese Übung finden Sie, indem Sie den Zeigefinger entlang der Augenbraue und den Daumen entlang dem Jochbein führen. Die Stelle an der Schläfe, an der sich beide Linien treffen, drücken Sie mit der Daumenkuppe. Die übrigen Finger führen Sie angewinkelt von innen nach außen, den Jochbeinknochen entlang. Machen Sie die Übung mit gleichmäßigem Druck drei bis vier Minuten lang.