Die Knoblauchsrauke gehört zur Familie der Kreuzblüzengewächse. Sie kommt in ganz Europa, Nordamerika, Westasien und stellenweise auch in Nordafrika vor. Oftmals
wächst sie zusammen mit Brennesseln auf, da sie, wie die Brennessel auch, stickstoffreiche, lehmige Böden mag.
Die Blütezeit der Knoblauchsrauke ist von April bis Juni, gesammelt wird den ganzen Sommer über.
Die Knoblauchsrauke kann man zu Gewürz- oder Heilzwecke einsetzen.
Da das Aroma der Knoblauchsrauke an das des Bärlauchs erinnert, kann man sie als Ersatz für den Bärlauch verwenden, wenn dieser nicht mehr wächst bzw. gerade nicht vorrätig ist. Allerdings sollte man beachten, daß man die Knoblauchsrauke wirklich nur sehr kurz mitkocht und auch immer auf frische Pflanzen achtet, da etwas ältere Pflanzen schnell an Aroma verlieren.
In der Naturheilkunde verwendete man die Knoblauchsrauke früjher als Mittel mit antibakterieller und schweißtreibender Eigenschaft. Man setzte sie zum Beispiel gegen Asthma, Wunden, Atemwegserkrankungen, Husten, Bronchitis, bei Skorbut als auch bei Wurmerkrankungen ein.
Verwendet wurde dazu das blühende Kraut. Die Blüten, die man übrigens auch essen kann, wurden nur in der Küche verwandt, meist zu Dekorationszwecken.