Ein Hautausschlag kann sich durch einige unterschiedliche Symptome zeigen: Mal wird die Haut rot, mal zeigen sich kleine Pickelchen oder Blasen, meistens kommt es zu einem Juckreiz.
Natürlich ist es dann erst einmal wichtig, daß man heraus bekommt, woher dieser Ausschlag überhaupt kommt, d.h. welchen Stoff man nicht verträgt. Falls man den Auslöser nicht eindeutig herausfindet, besteht die Möglichkeit, bei einem Arzt einen Allergietest machen zu lassen.
Während man aber den Auslöser sucht, kann man sich ja vielleicht inzwischen mit einigen alten Hausmitteln selbst behelfen:
So kann es z.B. helfen, die betroffenen Stellen mit Kamillentee zu waschen.
Möglich ist auch ein Brennnessel-Sud, den man per Leintuch auf die betroffenen Stellen aufbringt. Dieses Leintuch kann man eine halbe Stunde aufgelegt lassen und kann dann alle 2 Stunden ein neues anfertigen.
Bei Hauterkrankungen und –ausschlägen hat sich die Aloe einen Namen gemacht. Man kann also ein Aloe Vera-Gel oder eine Creme mit Aloe auf die betroffenen Stellen streichen. Wichtig ist dabei, daß die Creme oder das Gel kein Parfüm enthält, weil dies wiederum die Haut reizen könnte.
Geben Sie etwas Heilerde in ein Tuch, etwas Wasser dazu, so daß ein dicker Brei entsteht, und geben Sie dieses Tuch dann auf die juckende Haut. Dieses Tuch kann man über die Nacht angelegt lassen.
Alle Kräuter werden untereinander gut vermischt. Man nimmt 1 Liter Apfelwein und diese Kräutermischung, gibt alles in ein Einmachglas, stellt es an die Wärme, aber nicht über 20 C, lässt 14 Tage stehen, siebt ab und gibt etwas Salizyl bei, damit der Apfelwein nicht sauer wird, und süßt nach Belieben. Von diesem Kräuterwein nehme man täglich nach dem Essen, morgens und abends, 1 Esslöffel, also tagsüber 3 Esslöffel voll.
Hautausschlag
Nehmen Sie dazu:
20 g Storchenschnabel
20 g Erdrauch
10 g Wermut
20 g Ehrenpreis
15 g Quecke
15 g Pockenholz
Diese Kräuter werden gut untereinander gemischt. Von dieser Teemischung nimmt man auf 1 Liter Wasser 3 Esslöffel voll, setzt kalt an, lässt 3 Minuten kochen, siebt ab und trinkt täglich 1 Liter.
Generell eignet sich Fettcreme für solche Fälle, jedoch auch hier bitte wieder ohne Konservierungs- und Parfümstoffe.
Kalter Joghurt kann ebenfalls helfen. Stellen Sie dazu einen Umschlag mit Joghurt (man braucht nicht erwähnen, daß er OHNE Obstzusatz sein sollte) her.
Ein altes Hausmittel ist Lavendel. Man kann den Lavendel entweder als Öl direkt auf die betroffenen Stellen streichen oder ein Lavendel-Bad nehmen. Nehmen Sie dazu etwas Lavendel-Öl, das Sie in das Badewasser geben.
Möglich ist übrigens auch ein Salzwasser-Bad mit 2% Salz, am besten Meersalz. Darin badet man dann für 15 Minuten und wickelt sich nach dem Bad gut in ein Badetuch ein. Abtrocken sollte man sich vorher nicht.
Und schließlich noch ein Badezusatz mit 5 Handvoll Gundelrebenkraut, das man in 5 Liter Wasser auskocht, dann absiebt und dem Badewasser hinzufügt.
Für Teilbäder reicht entsprechend weniger, z.B. 2 Hand voll Gundelrebe auf 2 Liter Wasser ausgekocht.
Eine weitere „Bademöglichkeit“ wäre noch die Zugabe von Weizenkleie in das Badewasser.
Weitere Öle, die man auf Hautausschläge aufbringen kann, sind Sonnenblumenöl und Olivenöl. Auch diese können die Beschwerden lindern.
Man sollte auf enge Kleidung verzichten, da enge Kleidung juckende Hautstellen nur noch mehr reizt.
Ein weiteres altes Hausmittel ist Obstessig, den man 1:1 mit Wasser verdünnt und dann aufträgt.
Man sollte darauf achten, ph-neutrale Seifen zu verwenden.
Auch Cremes mit Harnstoff (Urea) kann helfen. Solche Cremes führen der Haut zudem Feuchtigkeit zu.
Stiefmütterchenkraut-Tee (auch aus der Apotheke), mit dem man einen Umschlag tränkt, kann für 15 Minuten auf die betroffenen Hautpartien aufgelegt werden. Möglich ist auch das Betupfen der Stellen mit diesem Tee.
Übergießen Sie dazu 2 EL Stiefmütterchenkraut mit 500 ml kochendem Wasser und lassen Sie dies für zehn Minuten ziehen. Danach absieben.
Der Ackerschachtelhalm (Zinnkraut)
Nehmen Sie zwei Esslöffel Ackerschachtelhalmkraut, die Sie mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen.
Zehn Minuten ziehen lassen, dann absieben und ein Leintuch damit tränken. Das Leintuch auf die betroffenen Stellen legen.
Hirtentäschel
Nehmen Sie dazu drei Teelöffel Hirtentäschel-Kraut, die Sie mit einer Tassen kaltem Wasser übergießen, dann acht Stunden stehen lassen.
Dann absieben und ein Leintuch damit tränken. Das Leintuch auf die betroffenen Stellen legen.
Borretsch
Nehmen Sie zwei bis fünf Esslöffel Borretsch-Kraut, das Sie mit 250 ml kochendem Wasser überbrühen.
Zehn Minuten ziehen lassen, dann absieben und ein Leintuch damit tränken. Das Leintuch auf die betroffenen Stellen legen.
Frauenmantel
Nehmen Sie dazu vier Teelöffel Frauenmantel-Blätter, die Sie mit 250 ml kochendem Wasser übergießen.
Zehn Minuten ziehen lassen, dann absieben und ein Leintuch damit tränken. Das Leintuch auf die betroffenen Stellen legen.
Gänseblümchen
Nehmen Sie vier bis fünf Esslöffel Gänseblümchenblüten, die Sie mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen.
Zehn Minuten ziehen lassen, dann absieben und ein Leintuch damit tränken. Das Leintuch auf die betroffenen Stellen legen.
Alant
Nehmen Sie 2 Tl. Alantwurzeln, die Sie mit 500 ml Wasser überbrühen.
Zehn Minuten ziehen lassen, dann absieben und ein Leintuch damit tränken. Das Leintuch auf die betroffenen Stellen legen.
Pfennigkraut
Stellen Sie einen Brei aus frischen und zerstoßenen Pfennigkraut-Blättern her, den Sie auf die vom Ausschlag betroffenen Hautstellen aufbringen.
Taubnessel
Nehmen Sie dazu zwei Esslöffel Taubnessel-Blüten, die Sie mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. Zehn Minuten stehen lassen, dann absieben.
Dann absieben und ein Leintuch damit tränken. Das Leintuch auf die betroffenen Stellen legen.
Wundklee
Nehmen Sie sechs Esslöffel Wundklee-Blüten, die Sie mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, dann zehn Minuten ziehen lassen, schließlich absieben..
Damit ein Leintuch damit tränken. Das Leintuch auf die betroffenen Stellen legen.
Gundelrebe
5 Handvoll Gundelrebenkraut in 5 Liter Wasser auskochen, absieben und dem Badewasser zufügen. Für Teilbäder reicht entsprechend weniger, z.B. 2 Hand voll Gundelreben auf 2 Liter Wasser ausgekocht.
Heublumen-Bäder
Auch mit Heublumen-Bädern kann man Ausschläge lindern.
Solche Heublumen-Zusätze kann man fertig kaufen (Apotheke), aber auch selber machen.
Nehmen Sie dazu 500 g Heublumen, die Sie mit ca. drei Liter kaltem Wasser übergießen, dann aufkochen und 30 Minuten ziehen lassen.
Dann absieben und Ihrem Badewasser zugeben.
Bei einer Badetemperatur von 38 Grad 15 Minuten baden.