Wein gehört zu den ältesten Kulturprodukten der Menschheit. Schon 3.500 Jahre vor Christus bauten die Ägypter Trauben an. Von Hippokrates wurde er schon als ein Kräftigungsmittel für Genesende eingesetzt.
Die Polyphenole machen den Wein so wertvoll für unsere Gesundheit. Sie zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Dies sind Stoffe, die von den Pflanzen selbst gebildet werden, um sich vor Bakterien und Insekten zu schützen. Sie können auch für uns eine Schutzfunktion übernehmen, denn sie können freie Radikale zerstören, die unsere Zellen schädigen.
Generell ist der Gehalt an Polyphenolen im Rotwein höher, der Weißwein aber macht seinen geringeren Gehalt an Polyphenolen durch eine höhere Effektivität dieser wett. Polyphenole wirken gefäßerweiternd, entspannend und fördern die Durchblutung.
Es ist die Summe seiner Inhaltsstoffe, die die Wirkung des Weins ausmachen. Neben den Polyphenolen sind dies Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Eisen und Magnesium, die durch den Alkohol konserviert werden. Auch Kräuterwein sollte man nur in Maßen geniessen. Regel: maximal ein Glas pro Tag.
Herzwein: Honig-Petersilienwein
Nehmen Sie 10 Stängel frische Petersilie und kochen Sie sie zehn Minuten in einem Liter Rotwein. Lassen Sie den Wein danach abkühlen und geben Sie dann 250 Gramm Honig hinzu. Rühren Sie den Wein gut durch, damit der Honig sich vollständig auflöst. Geben Sie dann noch 5 EL Apfelessig hinzu.
Der "Herzwein" ist gut für die Gefäße und fördert die Durchblutung. Außerdem bringt er die Verdauung auf Trab und die Petersilie kann zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden beitragen. Am Morgen und Abend ein Schnapsglas von dem Wein trinken.
Zwiebel-Wein
Nehmen Sie 600 Gramm rote Zwiebeln und reiben Sie sie mit dem groben Reibeisen auf. Drücken Sie den Brei dann noch einmal durch ein Sieb, damit die Zwiebeln nicht mehr so "saftig" sind. Den Brei geben Sie dann mit 100 Gramm Honig in einen ½ Liter Weißwein. Der Wein wird nicht mehr gekocht. Lassen Sie ihn dann noch einen Tag ruhen.
100 ml des Weins über den Tag verteilt trinken.
Er kann helfen, den Körper zu entwässern, Wasseransammlungen im Körper (Ödeme) zu vermindern.
Trinken Sie den Wein nur in Rücksprache mit Ihrem Arzt, denn Wasseransammlungen können viele Ursachen haben. So können sie von zu langem Stehen oder Sitzen kommen oder ein Zeichen für Herzbeschwerden oder Thrombosen sein. Klären Sie die Ursachen also unbedingt mit ihrem Arzt ab.
Thymianwein
Geben Sie eine Handvoll frischen Thymian oder etwa 4 TL getrockneten Thymian zusammen mit einem Liter Weißwein in einen Topf, bringen Sie die Mischung zum Kochen und lassen Sie sie ein bis zwei Minuten kochen. Sie können zusätzlich einen TL Meerrettich, frisch oder aus dem Glas, in den Wein geben. Der Wein macht die Bronchien frei und erleichtert bei Erkrankungen der Atemwege das Atmen, bei Erkältungskrankheiten wirkt er zusätzlich entzündungshemmend. Verantwortlich hierfür sind die ätherischen Öle, vor allem das Thymol im Thymian. Trinken Sie ein Stamperl in der früh.