Der Krampf schlägt ein wie ein Blitz und lähmt den Muskel: Muskelkrämpfe sind sehr unangenehm, können sogar lebensgefährlich sein. Oder was wird wohl passieren, wenn man beim Schwimmen einen Muskelkrampf bekommt?
Ausgelöst werden solche Krämpfe entweder durch Kalziummangel, Magnesiummangel oder aber auch durch Ermüdung bzw. Überanstrengung.
Woher die Muskelkrämpfe aber auch kommen, hier sind allerlei Tipps und Hausmittel, die vorbeugen und im Akutfall helfen können:
Wenn Sie viel schwitzen, sollten Sie genügend Salz essen, da der Körper beim Schwitzen viel Kochsalz verliert.
Versuchen Sie, den betroffenen Muskel zu dehnen, aber bitte nicht mit Gewalt.
Trinken Sie beim und nach dem Sport ausreichend Mineralwasser bzw. isotonische Getränke. Auch Apfelschorle kann gegen einen Mineralverlust helfen.
Wenn Muskelkrämpfe regelmäßig auftreten, sollten Sie einen Arzt konsultieren.
Achten Sie beim Sport darauf, daß die Schuhe nicht zu eng gebunden sind. Dies könnte eine Ursache für einen Muskelkrampf sein.
Vor dem Sport an's Aufwärmen denken.
Auch mit der richtigen Ernährung kann man Muskelkrämpfen vorbeugen: Trinken Sie viel Milch, essen Sie viele Milchprodukte, essen Sie viel Obst und Gemüse, zudem viele Nüsse, Mandeln und Sonnenblumenkerne.
Vor dem Sport kann man eine Banane essen, das schafft einen kleinen Vorrat an Mineralien und Kohlehydraten.
Magnesiumtabletten, die man sich z.B. in der Drogerie oder einer Apotheke kaufen kann, sollte man erst nach dem Sport nehmen, nicht schon vorher oder während des Sport's.
Haferflocken zum Frühstück sind ein guter Energie- und Minerallieferant.
Das Schüßler-Salz Nr. 7, das Magnesium phosphoricum in der Potenz D 6, kann ebenfalls vorsorglich gegen Muskelkrämpfe eingenommen werden.
Wenn ein Muskelkrampf im Bein oder im Arm Sie denn doch einmal erwischt hat, können Sie sich ein kaltes Tuch in die Kniekehle legen.
Bei anderen Krämpfen können Sie auch ein Kältespraay anwenden. Vorsicht aber bitte vor dem Vereisen der Haut!