Einst glaubten die Menschen daran, dass die Hauswurz vor Blitz und Donner schützt. Ob sie tatsächlich dagegen hilft - das sei dahingestellt. Ihre Wirkung als Heilpflanze hingegen ist unbestritten.
Die Hauswurz ist unter vielen Namen bekannt: Dachwurz, Brennwurzel, Dachapfel, Steinrose, Brautblum. Im Volksglauben und in der Mythologie genießt die Pflanze (semperrivum tectorum) außerordentliche Beachtung. Sie diente vor allem in ländlichen Regionen der Gefahrenabwehr. So verfügte Karl der Große, dass jeder Bauer eine Hauswurz auf dem Dach zu pflanzen habe. Die Pflanze galt als sicherer Schutz vor Blitz und Donner. Noch heute ist sie auf Dächern zu finden. Die Hauswurz war ein Symbol für ewiges Leben. Deshalb war sie in Hof und Garten zu finden, um der bäuerlichen Familie, aber auch den Stalltieren, Gesundheit zu sichern. Erste Hilfe aus der Natur
Wein gehört zu den ältesten Kulturprodukten der Menschheit. Schon 3.500 Jahre vor Christus bauten die Ägypter Trauben an. Von Hippokrates wurde er schon als ein Kräftigungsmittel für Genesende eingesetzt.
Die Polyphenole machen den Wein so wertvoll für unsere Gesundheit. Sie zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Dies sind Stoffe, die von den Pflanzen selbst gebildet werden, um sich vor Bakterien und Insekten zu schützen. Sie können auch für uns eine Schutzfunktion übernehmen, denn sie können freie Radikale zerstören, die unsere Zellen schädigen. Generell ist der Gehalt an Polyphenolen im Rotwein höher, der Weißwein aber macht seinen geringeren Gehalt an Polyphenolen durch eine höhere Effektivität dieser wett. Polyphenole wirken gefäßerweiternd, entspannend und fördern die Durchblutung. Weiterlesen...
Ein Dinkel- oder Kirschkernkissen hat heutzutage fast jeder zu Hause. Doch auch Heilpflanzen sind wunderbar als Füllung für Kräuterkissen geeignet.
Ein Heublumensack ist eine "Kissen-Variante", die im Wasserdampf erwärmt wird. Und die Heilpflanzen-Kissen eignen sich sogar, um unangenehme Besucher fernzuhalten: Ein Säckchen mit Walnussblättern etwa hilft gegen Motten. Allergiker allerdings sollten bei der Verwendung solcher Kissen vorsichtig sein.
Irländisches Moos wird auch Lungen-, Husten- oder Fiebermoos genannt. Dabei ist das irländische Moos eigentlich gar kein Moos, sondern eher eine Flechte. Das Irländische Moos ist gallertartig und fleischig, hat rot bis violett gefärbte, geweihähnlich Verzweigungen und wird bis zu fünfzehn Zentimeter lang. Weiterlesen...
Das Immergrün wächst gerne an schattigen Plätzen, auf kalkhaltigen, lehmigen Böden. Er kommt meist in Laubwäldern und Mischwäldern vor. Dort kann er große Flächen des Bodens bewachsen, aber da er sich durch Wurzeln und Sprossen vermehrt.
Der Huflattich, der auch Brustlattich genannt wird, wächst an Flüssen und Bächen, auf sandigen Feldern, an Wegen und in Gärten. Die Blütezeit ist von März und bis in den April. Die Blätter des Huflattichs werden im Mai oder im Juni gesammelt.
Den Hopfen kennen die Meisten von uns als einen wichtigen Zusatz des Bieres. Ursprünglich soll der Hopfen aus Osteuropa stammen, wurde aber bereits vor über 1000 Jahren zu uns gebracht. In der Naturheilkunde verwendet man die Zapfen des Hopfen.