Das Abbisskraut gehört zur Familie der Skabiosen. Ähnlich wie die Arnika hat sie feine Wurzeln an ihrem Stengel, der ein wenig so aussieht, als wäre er abgebissen wurden. Daher auch der Name "Abbiss"-Kraut. Einer Sage nach soll der Teufel dies getan haben.
Auch die Blätter des Abbisskraut ähneln der Arnika, es kommt daher oft zu Verwechslungen bei Kräuter-Sammlern.
Am bis zu 35 cm hohen Stengel, der fast kahl ist, sitzen fein gekerbte Wurzelblätter. Die blaue Blüte hat eine halbrunde kugelform und kommt von August bis November zum Vorschein. Das Abbisskraut ist also eine der wenigen Kräuter, das bis in den späten herbst hinein erblüht.
Bevorzugte Standorte sind Moore, feuchte Wiesen, Waldgebiete. Das Verbreitungsgebiet des Abbisskraut ist ganz Europa.
Sammelzeit des Abbisskraut
In der Pflanzenheilkunde verwendet man die Wurzeln, die man Herbst sammeln kann, und das blühende Kraut, das man am besten im September sammelt.
Anwendung in der Kräuterheilkunde
Traditionsgemäß verwendet man das Abbisskraut als Tee gegen Fieber, oder als Auflage oder Tinktur bei Entzündungen, Quetschungen oder um Schmerzen zu stillen.
Volksamen
St. Peterkraut, Abbisskabiosenkraut, Teufelsabbisswurzel, Abbisswurzel, Anbisskraut