Aromatherapie und ätherische Öle - Einige Beispiele, bei welchen Beschwerden sie helfen können
Ätherische Öle in der Aromatherapie können bei zahlreichen Befindlichkeitsstörungen oder Krankheiten helfen.
Warum Aromatherapie?
Viele ätherische Öle können alleine durch den Geruch einen sehr starken Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Stimmung ausüben. Dies kann z.B. durch eine Duftlampe, eine Massage mit Ölen oder durch ein Bad mit ätherischen Ölen erfolgen.
Zudem haben einige Öle eine besonders starke Wirkung gegen Bakterien, gegen Pilze und auch gegen Viren.
So können auf natürlichem Weg und vollkommen ohne schädliche Nebenwirkungen Infektionen bekämpft werden.
Hier also einige Beispiele der Wirksamkeit der ätherischen Öle
Gegen Warzen
Die Ursachen für Warzen liegen in einer Infektion der Haut mit sogenannten Papillomviren. Diese sind von Mensch zu Mensch übertragbar, also ansteckend.
Behandlung der Warze
Hier eignen sich besonders das Teebaumöl und Zitronenöl.
Tropfen Sie unverdünntes Öl jeden Tag mehrmals auf die Warze und kleben Sie ein Pflaster auf die betroffene Stelle, so daß das Öl möglichst lange auf der Haut bleibt.
Ätherische Öle bei Neurodermitis
Die Ursachen für eine Neurodermitis sind bislang noch nicht geklärt, man glaubt jedoch, daß es sowohl an einer genetischen Veranlagung als auch an Umwelteinflüssen liegen kann.
Zudem gibt es einige Faktoren, die einer Entstehung helfen können, so z.B.:
Falls Sie unter entzündlichen Ekzemen leiden, so können Sie zusätzlich Teebaumöl oder Niauli-Öl hinzugeben.
Geben Sie in ca. 10ml Jojoba- oder Avocadoöl einige Tropfen der Öle und vermischen Sie dies gut miteinander. Dann die betroffenen Hautstellen damit einreiben.
Bei Mundgeruch und bei Kratzen im Hals
Auch bei Mundgeruch und immer wieder kehrendem Kratzen im Hals kann die Aromatherapie helfen. Hierzu gurgelt man mit verdünnten(!!!) Ölen, die durch ihre antibakterielle Wirkung die Beschwerden leicht betäuben und gleichzeitig die Ursachen bekämpfen.
Zubereitung einer Gurgellösung
Nehmen Sie
5 Tropfen Zimtöl
5 Tropfen Nelkenöl
5 Tropfen Teebaumöl
3 Tropfen Salbeiöl
3 Tropfen Thymianöl
und 5ml 90%igen Alkohol
Alles gut vermischen und einen (!) Tropfen davon in ein Glas lauwarmes Wasser geben. Dann damit gurgeln.
Die Produktion von Talg in der Haut in den Griff bekommen
Gegen Entzündungen hilft z.B. das Teebaumöl und das Lavendelöl. Beide Öle sind bakterizid, helfen also gegen Bakterien und verhindern so Entzündungen. Geben Sie dazu einen Tropfen des entsprechenden Öles auf einen Wattepausch und tupfen Sie die Haut damit ab.
Gegen die erhöhte Talgproduktion können Geranienöl oder auch Lavendelöl helfen. Diese beiden Öle normalisieren die Haut.
Geben Sie 2-3 Tropfen des entsprechenden Öles (oder beider Öle) in etwas Jojobaöl und massieren Sie diese Mischung dann auf die Gesichtshaut ein.
Ätherische Öle bei Nagelpilz
Die Ursache für Nagelpilz ist natürlich eine Pilzerkrankung mit Sprosspilzen oder Fadenpilzen. Viel Feuchtigkeit, Wärme, eine Diabeteserkrankung oder ein Nagelekzem können die Erkrankung fördern.
Zur Behandlung eigenen sich alle Öle, die gegen einen Pilzbefall helfen.
Nehmen Sie also z.B. eine Mischung aus:
5 Tr. Zimtöl
5 Tr. Teebaumöl
5 Tr. Bergbohnenkrautöl
5 Tr. Oreganoöl
1 Tr. Melissenöl
5 Tr. Lavendelöl
und schließlich 15 ml Essig (eine 5%ige Lösung davon)
Alles zusammen gut vermischen und auf die betroffenen Stellengeben. Sehr sparsam damit umgehen, da stark reizend auf gesundes Gewebe. Die Behandlung kann bis zu einem halben Jahr andauern.
Gerade bei der sog. Reisekrankheit und der dabei auftretenden Übelkeit eignet sich ätherisches Pfefferminzöl.
Aromatherapie bei Menstruationsbeschwerden
Fast jede Frau kennt Menstruationsbeschwerden, die sich z.B. als Ziehen im Unterleib äußern können. Viele Frauen nehmen deshalb regelmäßig Schmerztabletten. Aber gerade hier kann auch die Aromatherapie weiterhelfen.
Nehmen Sie einfach einen Esslöffel Mandelöl, in den Sie drei Tropfen Muskatellersalbeiöl geben und gut vermischen. Dann in die schmerzende Körpergegend einmassieren (lassen...).
Ätherische Öle bei Erkältung und Grippe
Angezeigt sind Öle mit einer stark virenhemmenden Wirkung und natürlich Öle, die die Immunabwehr stärken. Hierbei helfen zum Beispiel folgende Öle:
Thymian
Cajeput
Ravintsara
Lavendel
Teebaum
Zypresse
Zeder
Sie sind abwehrstärkend, schleimlösend und antimikrobiell.
Aromatherapie bei Husten
Hier hilft die Aromatherapie mit folgenden Ölen:
Benzoe
Sandelholz
Weihrauch
Lavendel
Sie beruhigen die Schleimhaut und können deshalb wunderbar bei Husten inhaliert werden.
Bei Juckreiz
Hier eignet sich eine Mischung aus
1 Tr. Rose
2 Tr. Melissenöl
3 Tr. Kamilleöl
5 Tr. Teebaumöl
7 Tr. Lavendelöl
Geben Sie diese Öle in ca. 100 ml Rotöl (Johanniskrautöl) und mischen Sie dies gut miteinander.
Bei Halsschmerzen
Zur Inhalation eignen sich folgende Öle:
Thymian (Entzündungshemmend)
Teebaum (stärkt die Immunabwehr und ist antiseptisch)
Benzoe Siam
Lavendel
Als Gurgelmittel eignet sich eine Mischung aus
5 Tr. Thymian
5 Tr. Zimt
3 Tr. Nelke
5 Tr. Teebaum
8 Tr. Benzoe Siam
50 ml Alkohol
Vorsicht: Einige Öle sind sehr hautreizend und deshalb nur stark verdünnt anzuwenden!
Geben Sie 2 Tropfen in ein Wasserglas und gurgeln Sie damit.